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  • Fr., 15. April 2016, 13:15 Uhr
    Achtköpfige Mannschaft von stimmel-sports e.V. gab ihr Bestes für Worms und einen guten Zweck / Sportdezernent Uwe Franz fieberte mit und OB Michael Kissel drückte feste die Daumen

    „Team Worms“ beim Bürgermeister-Radeln in Oppenheim nur haarscharf am Sieg vorbei

    Sportdezernent Uwe Franz (1.v.li.) und Oberbürgermeister Michael Kissel (4.v.li.)  mit dem „Team Worms“ auf der Ruine Landskron in Oppenheim.

    Wer am vergangenen Sonntag noch einen Sitzplatz in der Burgruine Landskron in Oppenheim ergattern wollte, hatte es schwer. Neben der gut besuchten Oppenheimer Schlemmerwanderung hatte dort auch die DAK-Gesundheit, unterstützt von Fahrrad XXL Franz, zum Auftakt-Event für das Rheinradeln am 22. Mai eingeladen. Vor unzähligen Zuschauern und bei Kaiserwetter traf sich das DAK-Team mit den Teams aus Oppenheim, Dienheim, Guntersblum, Ludwigshöhe, Mettenheim, Osthofen und Worms auf der Bühne, um für einen guten Zweck beim Bürgermeister-Radeln 2016 kräftig in die Pedale der dort aufgestellten Ergometer zu treten. Für die Nibelungenstadt war in diesem Jahr eine achtköpfige Mannschaft von stimmel-sports e.V. mit ihrer Vereinsmanagerin Jana Binninger an den Start gegangen, um innerhalb der festgelegten 30 Minuten möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Rückendeckung erhielt das konditionsstarke Wormsteam von Sportdezernent Uwe Franz, der ebenfalls nach Oppenheim gekommen war, um die Grüße der Nibelungenstadt zu überbringen. Etwas später traf auch Oberbürgermeister Michael Kissel ein, um den Wormser Sportlern feste die Daumen zu drücken. Nach einem lautstarken Countdown traten die Radler in die Pedale, was das Zeug hielt. Ließen die Kräfte nach, wurde im Wechsel durch ein weiteres Teammitglied abgelöst. Wie lange 30 Minuten bei höchster Belastung sein können, wurde den Ergometer-Sportlern schnell bewusst. Noch beim ersten und zweiten Zwischenstand führte das durchtrainierte „Team Worms“ mit der achtköpfigen Mannschaft von stimmel-sports e.V. die Rangliste an, dann verzögerte eine technische Unstimmigkeit am Ergometer das so glanzvolle Vorankommen. Mit nur knappen 230 Meter Abstand zu den Radlern aus Ludwigshöhe mussten sich die Wormser „Pedalsprinter“ mit einem dennoch überaus respektablen zweiten Platz zufrieden geben. „Wir sind für diesen sozialen Zweck gerne für Worms angetreten“, gab Jörg Stimmel zu verstehen. Von stimmel-sports waren außer ihm Jana Uderstadt, Jana Binninger, Sascha Grieser, Karlheinz Klein mit seinen Söhnen Philipp und Sebastian (11 und 9 Jahre alt) sowie Torsten Haaf nach Oppenheim gekommen und erradelten in der kurzen Wettkampfzeit trotz der Unterbrechung stolze 30,17 Kilometer.  „Die Bereitschaft, sich für kranke Kinder und Erwachsene zu engagieren verdient ebenso Respekt und Anerkennung wie die sportliche Leistung der Beteiligten“, gratulierte Sportdezernent Uwe Franz der Wormser Mannschaft sehr herzlich zu dieser vorzeigbaren Platzierung und dankte dem Team sehr herzlich für dessen Einsatz.


    Moderator Markus Appelmann von der Agentur Inmedia und der Oppenheimer Stadtbürgermeister Marcus Held als Rheinradeln-Sprecher formulierten es so: „Hier war jeder „Sieger der Herzen“. Insgesamt wurden beim Bürgermeister-Radeln 202 Kilometer erstrampelt. Zum Schluss kam so ein Betrag von 9.116 Euro zusammen, der je zur Hälfte  an die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. und Kohki – Verein für Familien herzkranker Kinder und Jugendlicher in Rheinland-Pfalz gespendet wird. Die Platzierungen beim Bürgermeister-Radeln 2016: 1. Platz Ludwigshöhe, gefolgt von Worms, Guntersblum, Dienheim, Mettenheim, Oppenheim, Osthofen und DAK-Gesundheit.




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