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  • So., 24. Mai 2026, 17:55 Uhr
    GIMBSHEIM: Polizei, Feuerwehr und THW im Einsatz

    Teileinsturz einer Scheune

    Beim Teileinsturz der Scheune in Gimbsheim wurde niemand verletzt.
    Foto: THW Worms

    In der Nacht zum Pfingstsonntag ist in Gimbsheim in der Ulmengasse Ecke Holunderstraße eine alte Scheune teileingestürzt. Verletzt wurde niemand. Da die Gefahr eines Gesamteinsturzes nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde von den bereits vor Ort eingesetzten Feuerwehreinheiten Gimbsheim und Eich das THW-Worms mit dessen Baufachberater nachalarmiert.

    Der Baufachberater vom THW-Mainz hat nach seiner Erkundung festgestellt, dass die jetzt freistehende Giebelwand aus Sicherheitsgründen noch in der Nacht niedergelegt werden muss. Vom THW-Einsatzleiter, Sascha Hugel, wurde daraufhin der Technische-Zug mit den Facheinheiten Zugtrupp, Bergung, Fachgruppe Notinstandsetzung und die Fachgruppe Räumen an die Einsatzstelle beordert. 

    Weitere Einheiten im Einsatz

    Nach dem Eintreffen der THW-Einheiten wurde direkt mittels Einreißhaken die freistehende Giebelwand Stück für Stück abgebrochen. Da die Gefahr eines weiteren Einsturzes der Scheune nicht ausgeschlossen werden konnte, veranlasste der Baufachberater, dass der THW-Trupp „Einsatzstellensicherung“ ebenfalls an die Einsatzstelle alarmiert wurde.

    Dieser Einsatztrupp verfügt über hochpräzise Tachymeter (Laser-Messgeräte). Diese erfassen Messpunkte reflektorlos oder über Prismen an der Gefahrenstelle und übertragen die Daten via Funk an einen Laptop. Die Software wertet kleinste Lageveränderungen aus und schlägt bei Grenzwertüberschreitung sofort Alarm. Ziel war es, mit dieser Messtechnik den Rest der Scheune auf dessen Standsicherheit zu beobachten und damit, im Falle einer erneuten Gefahrenlage, direkt eingreifen zu können.

    Entwarnung der Einsatzleitung

    Während im Laufe des Einsatzes nach und nach mehrere THW-Einheiten und die Einheiten der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen konnten, war der Trupp Einsatzstellensicherung und der Zugtrupp die ganze Nacht vor Ort, um das angeschlagene Gebäude zu beobachten. Am Sonntagmorgen wurde um 10 Uhr eine gemeinsame Lagebesprechung durchgeführt. Da über die Messtechnik über die Dauer der Messung absolut kein kritischer Bereich gemessen wurde, konnte die Einsatzleitung Entwarnung geben.

    Der Eigentümer wird allerdings aufgefordert, zeitnah den Abriss oder eine dauerhafte Sicherung an der Scheune durchzuführen. Nach der Lagebesprechung wurde der Rückbau der Einsatzstellensicherung veranlasst. 

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