
Wenn 565 Athleten aus 85 Vereinen den Weg in das Wormser Bildungszentrum (BIZ) finden, dann ist klar: Das Nibelungenturnier hat seinen Status als eines der bedeutendsten Judo-Turniere weit über die Grenzen des Rheinlands hinaus eindrucksvoll untermauert. Die diesjährige Auflage im Jahr 2026 sprengte alle bisherigen Dimensionen und sorgte für sportliche Höchstleistungen auf den Matten.
Schon bei der feierlichen Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden Ronald Eisenhauer, Stadtsportdezernent Timo Horst und Abteilungsleiter Christoph Braun war die Vorfreude spürbar. Ein besonderes Highlight für die Wormser Gastgeber war der Besuch aus der Ferne: Eine starke Delegation aus der Partnerstadt Bautzen war angereist, was die langjährige Verbundenheit beider Städte unterstrich.
Samstags lag der Fokus auf den Altersklassen U11, U13 und U15. Hier zeigten die jungen Talente Judo auf überregionalem Niveau und begeisterten die Zuschauer mit technischer Finesse.
Am zweiten Wettkampftag traten die U18 sowie die Aktiven (Frauen und Männer) an.
Für sportliches Aufsehen sorgte vor allem die Gewichtsklasse der Männer bis 81 kg. Mit insgesamt 31 Teilnehmern war dies die am stärksten besetzte Liste des Wochenendes. Für eine Überraschung sorgte der Abteilungsleiter Christoph Braun selbst, der mit 73 kg in der Klasse bis 100 kg an den Start ging, um Vereinsduellen aus dem Weg zu gehen. Durch technisch sauberes Judo konnte er seine körperlich überlegenen Gegner jeweils vorzeitig bezwingen und sicherte sich den ersten Platz.
Gold sicherten sich: Arsenij Schmierer, Lea Bender, Helen Werling, Nikolay Eirich, Eljano Michel, Kira Schneider, Christoph Braun.
Bronze ging jeweils an: Amar Musliu, Artiom Petruta, Dimitru Lazarev, Jaylee Maysiuk, Jonathan Menke, Klara Kuhle, Tunar Enes Hagverdiyev
Platz 5: Daniel Gorst, Yehor Koptel, Lea Raquet, Ugur Hagverdiyev
Platz 7: Michael Bob Gnesotto, Wasim Afandi
Teilnehmer: Alfred Baiju Moolan, Batuhan Arslaner, Artur Weber, Benjamin Menke, Daniil Cirnat, Emilio Fuhrmann, Jamian Maysiuk, Liano Maysiuk, Lias Probst, Maya Hawa, Tilian Bischofberger, Tyron Maysiuk, Idriss Chekaik-Chaila.