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Mi., 19. März 2014, 10:10 Uhr
Acht Top-Mannschaften der 1. Frauen-Bundesliga kämpfen vom 21. bis 23. März auf der TGW-Jahn-Weise um den Titel beim EWR Energie-Cup 2014
TG Worms-Hockey e.V. richtet zum 12. Mal die EWR-HockeyDays aus
Beim Endspiel 2012 hatte der spätere Sieger UHC Hamburg große Mühe, sich im Endspiel gegen den Rüsselsheimer RK (rote Trikots) mit 1:0 durchzusetzen. Das Bild zeigt eine Szene aus dem letztjährigen Finale im Strafraum des UHC Hamburg. Foto: Klaus Diehl
Von Klaus Diehl Das dreitägige Hockey-Turnier um den EWR-Energie-Cup fand von 2004 bis 2012 in ununterbrochener Reihenfolge statt, ehe 2013 allzu kalte Witterung erstmals zu einem Ausfall führte.
Aber dieses Turnier ist weiterhin im Terminkalender der Frauen-Elite des Deutschen Hockeybundes ganz dick im Terminkalender vermerkt, so dass auch zur 12. Auflage wieder acht Top-Mannschaften ihr Erscheinen zugesagt haben.
Bietet sich doch hierbei nach Beendigung der Hallen-Saison und direkt vor der Fortsetzung der Feld-Hockey-Saison 2013/2014 die beste Gelegenheit, in direktem Kräftemessen die Form der Konkurrenz zu testen.
Es werden hierbei auch viele Spielerinnen des Europameisters Deutschland 2013 auf der TGW-Jahnwiese den Krummstock schwingen. Es wird auch wieder viel Prominenz aus dem Hockeysport nach Worms kommen, etwa der Bundestrainer.
Schiedsrichtersichtung und -Fortbildung unter Wettkampfbedingungen
Der Schiedsrichterausschuss des DHB nutzt das Turnier dazu, um eine Schiedsrichtersichtung und -Fortbildung unter Wettkampfbedingungen durchzuführen. TGW-Turnierleiter Klaus Fischer hat es einmal mehr geschafft, neben dem Hauptsponsor EWR AG weitere Unterstützer aus der hiesigen Region dieses 12. Turniers in Folge zu gewinnen.
Neuerung und trotzdem gab es keine Absage, dass es keine Siegerprämien mehr gibt, sondern neben den Pokalen nur noch Reisekostenzuschüsse.
Doch der Hauptanziehungspunkt für acht Frauen-Teams ist der sportliche Anreiz vor der Fortsetzung der Feldrunde 2013/14 der 1. Bundesliga. Nachstehend die acht Vereine im Kurzportrait.
Rot-Weiß Köln Die Damen aus der rheinischen Gute-Laune-Metropole sind neben dem Rüsselsheimer RK die einzige Mannschaft, die seit Beginn der EWR-HockeyDays mit dabei ist. Sie haben dieses Turnier bei der Premiere 2004 sowie von 2006 bis 2008 dreimal hintereinander und zuletzt 2010 gewonnen. Ihr Trainer ist Markus Lonnes und dem aktuellen Nationalkader gehören Hanna Gublac, Franziska Hauke und Lea Stöckel an. Derzeit sind die Kölner Damen aktueller Tabellenführer der Feld- Bundesliga 2013/2014.
Berliner HC Die Hockey-Damen aus der deutschen Hauptstadt reisen als Deutscher Meister der Saison 2012/2013 und als frisch gebackener Hallenmeister 2013/2014 an und fehlten nur einmal im Jahr 2010 wegen der Verpflichtung im Europa-Pokal. Nicht mehr dabei ist Weltrekord-Nationalspielerin Natascha Keller, die nach weit über 400 Länderspielen und fünf Teilnahmen an Olympischen Spielen ihre Karriere beendet hat. Mit Torfrau Barbara Vogel, auch Sprecherin für die Aktien-Frauen im DHB, Lena Andersch, Lena Jacobi und Katharina Otte stehen vier aktuelle Nationalspielerinnen in den Reihen der Berlinerinnen, die 2004, 2005 und 2011 Sieger um den EWR-Energie-Cup waren. Mit Carsten Zilkenat und Dennis Gebhard stellt sich ein neues Trainer-Duo in Worms vor.
UHC Hamburg Der Pokalverteidiger 2012, der im Finale mit 1:0 gegen den Rüsselsheimer RK siegreich blieb, unterlag im Endspiel um die Deutsche Feld-Hockey-Meisterschaft 2012/2013 mit 2:3 nach Verlängerung gegen Berlin. Bereits 2009 und 2011 wurde man Deutscher Meister.
Der aktuelle Tabellenzweite der Feldrunde 2013/2014 hat mit Janne Müller-Wieland, Jana Teschke, Eileen Hoffmann, Marie Mävers und Kristina Hillmann gleich fünf aktuelle Nationalspielerinnen in seinen Reihen
Mannheimer HC Die Schützlinge von Trainer Aditya Pasarakonda stehen in der laufenden Feldsaison auf dem fünften Platz und haben damit die Play-Off-Endrunde der vier besten Mannschaften noch nicht erreicht. Herausragend die Nationalspielerinnen Mandy und Lydia Haase. Den Verein zeichnet eine sehr gute Jugendarbeit aus.
Rüsselsheimer RK Die junge Truppe unterlag im Endspiel um den EWR Energie-Cup 2012 mit 0:1 gegen den UHC Hamburg. Seit dem Jahr 2004 immer dabei war dies das bisher erfolgreichste Abschneiden. Ob Trainer Florian Westermann in Worms dabei sein wird, ist fraglich. Die Spielerinnen Eva Frank und Helena Faust gehören dem erweiterten A-Kader beim aktuellen Tabellen-Siebten an.
Club an der Alster Hamburg Die Alster-Damen unterlagen im Endspiel um die Deutsche Hallenmeisterschaft 2013/2014 mit 3:5 gegen den Berliner HC. Den Turniersieg in Worms noch nie geschafft und konnten sich auch noch nie in der Feld-Bundesliga der Damen einen Deutschen Meister-Titel sichern. Dafür aber schon mehrfach in der Vergangenheit in der Halle, wo sie auch schon den Europa-Cup gewannen.
Eine erfahrene Truppe, die als aktuelle Vierte der Feldrunde nach Worms anreist. Mit Jens George steht der dienstälteste Trainer der Bundesliga an der Seite der Alster-Damen
Münchner SC Die südlichste Mannschaft aus Deutschlands heimlicher Hauptstadt stieg 2010 in die 1. Bundesliga auf.
Mittlerweile sind die Bajuwaren-Krummstockschlägerinnen eine feste Größe in der 1. Bundesliga geworden und stehen aktuell auf dem sechsten Platz.
Herausragende Spielerpersönlichkeiten sind die 158-fache Nationalspielerin Nina Hasselmann, Hannah Krüger mit 91 Ländespielen und Torfrau Kim Platten, die 26 Länderspiele bisher absolviert hat. Trainer ist Klaus Holzmüller.
Eintracht Braunschweig Schon lange hat man nicht mehr die Eintrachtlerinnen in Worms gesehen, die von 2004 bis 2009 auch schon dabei waren. Der Aufsteiger 2012/2013 liegt derzeit auf dem 9. Platz der Feld-Bundesliga und es sieht aus, dass man auch die Klasse halten kann. Pia Oldhafer (Jg. 1992) gehört dem aktuellen Nationalkader an. Torfrau Victoria Wiedemann und Inga Matthes haben auch schon international mitgewirkt. Trainer ist Carsten Alisch.
Vorrunde Die acht Mannschaften wurden in zwei Gruppen ausgelost:
Gruppe 1: UHC Hamburg, Mannheimer HC, Münchner SC, Rüsselsheimer RK.
Gruppe 2: Rot-Weiß Köln, Berliner HC, Club an der Alster Hamburg, Eintracht Braunschweig
Die Vorrundenspiele werden wie folgt ausgetragen: Freitag, 21. März: 18 Uhr: Rüsselsheimer RK – Mannheimer HC
19.10 Uhr: Rot-Weiß Köln – Eintracht Braunschweig
20.20 Uhr: UHC Hamburg – Münchner SC
Samstag, 22. März 9.30 Uhr: Berliner HC – C. a. d. Alster Hamburg
10.40 Uhr: UHC Hamburg – Rüsselsheimer RK
11.50 Uhr: Mannheimer HC – Münchner SC
13 Uhr: Rot-Weiß Köln – C. a. d. Alster Hamburg
14.10 Uhr: Berliner HC – Eintracht Braunschweig
15.20 Uhr: Münchner SC – Rüsselsheimer RK
16.30 Uhr: UHC Hamburg – Mannheimer HC
17.40 Uhr: Rot-Weiß Köln – Berliner HC
18.50 Uhr: C. a. d. Alster HH – Eintracht Braunschweig
Sonntag, 23. März Ab 9.30 Uhr beginnen die Platzierungsspiele 3 bis 7, dem sich um 14 Uhr das Endspiel anschließen wird.