HANDBALL: TG Osthofen knüpft an Leistung im alten Jahr gnadenlos an
TGO-Damen liefern weiterhin
Treffsicher von der Kreislinie, wie von der Siebenmeterlinie. Auf insgesamt neun Treffer kam Kristina Graf. Archivfoto: Felix Diehl
Von Marcus Diehl › Die Favoritenrolle im ersten Spiel im neuen Jahr, war klar verteilt. Der Blick auf die Tabelle sagte eine klare Sprache. Für die Damen der TG Osthofen war ein Heimsieg gegen den Tabellenletzten FSG Bodenheim/Gonsenheim/Schott Mainz II mehr als Pflicht. Dieser Verantwortung sind sie beim 36:30(21:13) Sieg auch gerecht geworden.
Schnelles Spiel
Beim vierten Saisonsieg nacheinander, konnte die gute Form vor Weihnachten mitgenommen werden. Trainer Björn Dinger: „Wir wollten von Beginn an mit schnellem druckvollen Spiel im Angriff gute Aktionen setzen und in der Abwehr konsequent und beweglich verteidigen.“ Bis auf die ersten drei Spielminuten, konnten die TGO Damen die Vorgaben ihres Trainers voll und ganz, umsetzen.
Nach einem 0:2 Rückstand, gelang beim 6:3, die ersten drei Tore Führung in der Partie. Diese Führung wurde kontinuierlich bis zur Pause weiterhin ausgebaut. Schon jetzt war klar, dass der Gewinner nur die TGO-Damen sein konnten.
Ungewohnte Positionen gespielt
„In Durchgang Zwei haben wir verschiedene Dinge im Angriff ausprobieren können“, sprach Trainer Björn Dinger. Einige Spielerinnen durften sich auf ungewohnten Positionen zeigen und haben dadurch mehr Verantwortung, auf ihre Schulter übertragen bekommen. Das dieser Übergang nicht reibungslos gelingen könnte, wurde in Kauf genommen. Zu dominant agierten die Gastgeber. Sogar ein zehn Tore Vorsprung wurde nach 42. Minuten herausgearbeitet.
Rückkehr nach Verletzungspause
Mehr und mehr litt etwas der Spielfluss im Angriff und in der Abwehr fehlte die erforderliche Abstimmung zur Nebenspielerin. Die Gäste kamen immer wieder zu einfachen Toren. Die FSG konnte zwar die zweite Hälfte für sich entscheiden, die ganze Partie zu drehen, waren sie aber nicht in der Lage. Sehr erfreulich zu sehen, war die Rückkehr von Hannah Fecke. Nach einer langen Verletzungspause durfte sie das Trikot endlich wieder überstreifen und sich gleich mit zwei Treffern in die Torschützenliste eintragen.
Trainer Björn Dinger: „Mit dem Spielergebnis können wir zufrieden sein, auch wenn es einige Gegentreffer zu viel waren.“
Positiver Trend
Weiter geht es erst in zwei Wochen für die TGO. Es geht zum Tabellenführer HSV Bad Sobernheim. Eine Herkulesaufgabe beim letztjährigen Oberligaabsteiger. Sie gewinnen ihre Partien, bis auf eine, immer mit einem zweistelligen Vorsprung. Dies musste die TGO zum Saisonauftakt auch leidvoll erfahren. Seitdem geht aber eine positive Entwicklung durch die Mannschaft und mit diesem Trend im Rücken, kann der Spitzenreiter, zu minderst, geärgert werden.