
Von Marcus Diehl › Gut angefangen – schnell aufgehört. Das waren die Worte von Trainer Mirko Höfler zum Resümee der Partie. Die Herren der TG Osthofen haben sich das Leben beim Tabellenletzten HSG Landau-Land selber schwer gemacht. Sie holten zwar beim 29:32 (17:17) Auswärtssieg die nächsten drei Punkte – Souveränität sieht aber anders aus.
Beim Stand von 7:13 zeigte eigentlich alles für die TGO. Bis dahin ein guter Auftritt der Herren. Trainer Mirko Höfler: „Landau darf man zu Hause nicht in das Spiel hineinkommen lassen. Wenn sie Lunte lecken und ins Rollen kommen, können sie einem schwer tun.“ Genau dies hat sein Team nach der klaren Führung gemacht. Einige unkonzentrierte und unnötige Abschlüsse und durch schnelle Gegenzüge, verringerte sich der Vorsprung. Bis zur Pause war der Gleichstand erreicht.
In der zweiten Hälfte brachte ein drei Tore Vorsprung keine Sicherheit, wieder wurde der Gleichstand kassiert. Acht Minute vor dem Ende lagen die Gastgeber sogar in Führung. Gerade in der bedrohlichen Phase ging aber der Ruck durch das Team. Bis zum Ende der Partie wurde nur noch ein Gegentreffer kassiert und das war noch ein Siebenmeter. Am Ende ein Sieg, in der sich das Team zum Erfolg quälen musste. Noch glaubt das Team an das kleine Wunder, auf die beiden ersten Plätze zu klettern. Es ist aber schwer, die Konzentration aufrechtzuhalten, wenn sich die beiden Kontrahenten keine Blöße geben. „Dazu kommt noch die Unzufriedenheit, wie gegen Landau, nicht dauerhaft die Dominanz aufrechthalten zu können,“ sprach der Coach.
Drei Spiele stehen noch auf dem Plan. Davon sind zwei Zuhause. Am Sonntag kommt die MSG Kaiserslautern/Dansenberg um 18 Uhr in die Wonnegauhalle.