UNFALLSCHWERPUNKTE: MdL Kathrin Anklam-Trapp (SPD) bedauert Aufgabe der Kreisverkehre auf der B 9 bei Guntersblum
„Thema weiterverfolgen"
Die Planung für Kreisverkehrplätze auf der B 9 bei Guntersblum werden nicht weiterverfolgt. Der Landesrechnungshof Speyer bezeichnete eine Ampelregelung als wirtschaftlicher.
Die Planungen des Landesbetriebes Mobilität Worms (LBM) für Kreisverkehrsplätze auf der Bundesstraße 9 bei Guntersblum werden aufgrund der Kritik des Landesrechnungshofes Speyer nicht weiterverfolgt. Diese Mitteilung erhielt die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp auf ihre parlamentarische Anfrage von Verkehrsminister Dr. Volker Wissing. Anklam-Trapp bedauert diese Entscheidung, will sich aber dennoch weiter für Kreisbauwerke einsetzen. Seit langem wird über die Unfallschwerpunkte an den B 9-Einmündungen der L 439 und der K 53 bei Guntersblum diskutiert. Der LBM Worms favorisierte zunächst eine Entschärfung der gefährlichen Einmündungen durch den Bau von Kreisverkehrsanlagen und wollte diese Lösung durch Provisorien auf ihre Tauglichkeit testen. Dem hatte der Rechnungshof widersprochen und eine Ampelregelung als wirtschaftlicher bezeichnet.
Gemeinsam mit der örtlichen Kommunalpolitik hatte sich Kathrin Anklam-Trapp mehrfach für die Kreisellösungen eingesetzt und deshalb die Landesregierung erneut nach dem Stand der Dinge gefragt. „Die Mitteilung des Verkehrsministers enttäuscht mich, denn Kreisverkehre sorgen nach allen Erfahrungen für mehr Verkehrssicherheit“, ist Kathrin Anklam-Trapp weiter für die von den Fachleuten des LBM präferierte Lösung. „Ich hoffe, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist und werde das Thema weiterverfolgen“, bekräftigt die Abgeordnete ihre Haltung.