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  • So., 08. Juni 2014, 20:29 Uhr
    In der Stichwahl für das Amt des ehrenamtlichen Stadtbürgermeisters siegte der Sozialdemokrat Thomas Goller mit 54 Prozent gegen Siegrid Loris (CDU), die 46 Prozent erhielt

    Thomas Goller (SPD) wird neuer Bürgermeister von Osthofen

    Thomas Goller setzte sich mit 54 Prozent gegen Siegrid Loris durch, die 46 Prozent erhielt. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Der Sieger bei der Stichwahl für das Amt des ehrenamtlichen Stadtbürgermeisters von Osthofen heißt Thomas Goller von der SPD. Er setzte sich in der Stichwahl am Pfingstsonntag mit 54 Prozent der Stimmen gegenüber 46 Prozent durch, die seine Konkurrentin Siegrid Loris von der CDU erringen konnte. Damit wird wieder ein Sozialdemokrat die Geschicke der Stadt lenken. Thomas Goller tritt die Nachfolge von Wolfgang Itzerodt (SPD) an, der nach rund einjähriger Amtszeit nicht mehr kandierte.

    Enger Ausgang

    Letztlich war es mit 54 Prozent ein sicherer Sieg für Thomas Goller, doch sind zahlreiche Beobachter von einem deutlicheren Ergebnis ausgegangen. Beide der ersten Wahlrunde am 25. Mai, als noch fünf Kandidaten an den Start gingen, hatte Thomas Goller bereits rund 40 Prozent erzielt. Daher war er der große Favorit. Auf die Frage des NK, was letztlich den Ausschlag gegeben haben könnte, antwortet Thomas Goller, dass die Wähler wohl sein jahrelanges Engagement für Osthofen honoriert hätten. Weitere Aspekte für seinen Erfolg sicher auch seine Wahlkampfthemen wie die Förderung der Kitas und die Stärkung von Wirtschaft und Tourismus in Osthofen gewesen. Sehr bedauerlich fand Thomas Goller die geringe Wahlbeteiligung von nur etwa 36 Prozent. Das tolle Badewetter sei hierfür sicher ein Grund gewesen. Dazu käme, dass es eine Nachwahl war und der Pfingstsonntag auch kein optimaler Wahltag war.

    Die ersten Themen, die Thomas Goller angehen will, sind die erfolgreiche Eingliederung der Stadt Osthofen in die neue VG Wonnegau, die Altstadtsanierung und die Förderung der Kitas.

    Bestes CDU-Ergebnis

    Natürlich wollte Siegrid Loris (CDU) gewinnen und hatte sich durchaus Chancen ausgerechnet. Dennoch sei sie mit dem Ergebnis von 46 Prozent zufrieden. Gegenüber dem NK sagte sie, dass es das beste Resultat sei, das die Christdemokraten seit langem in Osthofen erzielt konnten. Bei der ersten Wahlrunde am 25. Mai hatte sie sich nur hauchdünn mit 25,1 Prozent auf den zweiten Platz schieben können. Bernd Schäfer (Bürgerverein) lag nur mit 24,1 Prozent knapp dahinter.

    Siegrid Loris möchte auf dem guten Ergebnis aufbauen und beim nächsten Mal siegen. Die CDU-Politikerin sitzt nun sowohl im Stadtrat von Osthofen wie auch im Verbandsgemeinderat der VG Wonnegau und möchte in beiden Gremien aktiv Politik zum Wohle der Menschen machen. Gegenüber dem NK sagte sie, dass sie sich auf die Arbeit freue. Die ganze CDU hätte einen tollen Wahlkampf gemacht und sie großartig unterstützt.

     

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