
Von Marcus Dihel › Der Wanderpokal bleibt ein weiteres Jahr beim TuS Neuhausen. Der Landesligist setzte sich im Finale des Norbert-Riha-Cup in Abenheim durch. Doch beim 4:2 (1:1) Erfolg gegen den zwei Klassen tiefer spielenden FSV Osthofen mussten die Fußballer von Trainer Franz Graber Schwerstarbeit leisten. Das vierte Spiel innerhalb von fünf Tagen, drei Partien beim Turnier und eins im Verbandspokal ist nicht einfach so aus den Knochen zu schütteln. Der TuS verfügt zwar über einen sehr großen Kader, allerdings waren einige Spieler in allen vier Partien eingesetzt.
Der FSV Osthofen überraschte mit einem frühen Treffer. Per Kopf brachte Leon Krasnici sein Team in Führung, und das völlig alleinstehend. Neuhausen kann auch Kopfballtore, denn zum Ausgleich traf Nils Höflich, ebenfalls mit dem Kopf. Eine erste Hälfte, mit der Trainer Franz Graber nicht zufrieden sein kann. Trainer Dennis Steinhauer dürfte mit der Leistung seiner Truppe hingegen einverstanden gewesen sein: Als Außenseiter boten sie Paroli und ärgerten den Favoriten.
Der TuS ging in der 53. Spielminute durch Kevin Bernhardt erneut in Führung. Die Mannschaft schaffte es aber einfach nicht, ihren Kontrahenten vom Tor wegzuhalten. Nachdem Erik Schin noch einen Kopfball vergeben hatte, erzielte Sascha Ben-Omrane den erneuten Ausgleich.
Auf beiden Seiten schwanden die Kräfte. Dies konnte der TuS für sich ausnutzen. Mit seinem zweiten Treffer in der Partie, von Kevin Bernhardt, konnte Neuhausen wieder in Führung gehen, die einige Zeit später durch Luca Cekic zum Endstand ausgebaut wurde. Aufgrund der zweiten Hälfte ein verdienter Erfolg.
Im kleinen Finale standen zwei Mannschaften, die beide in der A-Klasse beheimatet sind. Die SG Westhofen/Gundheim/Abenheim stritt mit Rhenania Rheindürkheim um den dritten Platz im Turnier.
Wie in dem vergangenen Spielen der neugegründeten SG war zu erkennen, dass die Automatismen noch weiter verbessert werden müssen. Schon nach einer Stunde Spielzeit war die Partie gelaufen und der Endstand von 5:1 (2:1) für die Rhenania stand schon fest.
Drei Gegentreffer innerhalb von zehn Minuten nach der Pause und die Begegnung war entschieden. Die Treffer für die Rhenania erzielten Timo Widder und Dennis Thiel je zweimal und das Fünfte, war ein Eigentor. Der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 war Nicolas Muth gegönnt.