Marinekameradschaft Worms ging am Muttertag auf großer Fahrt
Tolle Stimmung trotz des Regens
Gemeinsam mit der Tourist-Info-Worms und dem Lampertheimer Unternehmen AQUARIUS Fähren- und Personenschifffahrt KG, hatte die Marinekameradschaft Worms 1888 e.V. zu einer Muttertagsfahrt eingeladen.
Zunächst zum Lampertheimer Altrhein
Begonnen wurde dieser Aktionstag bereits um 13 Uhr mit einer einstündigen Fahrt ab Worms zum Lampertheimer Altrhein und von dort zurück bis kurz vor Rheindürkheim und zurück zur Anlegestelle an der Rheinpromenade in Worms. Mehr als 70 Personen nahmen an dieser kurzen Rundfahrt teil.
Dann wurde es ernst für die Seebären rund um den zweiten Vorsitzenden der Marinekameradschaft Hans-Jürgen Kuntz. Weit über 140 Personen standen an der Anlegestelle bereit, um an der angekündigten Muttertagsfahrt von 3 Stunden teilzunehmen. Ein Kamerateam des „Offenen Kanal Worms“ wartete ebenfalls, um die die Fahrt mit der Kamera zu begleiteten.
Pünktlich 13.30 Uhr ging es los. Der Organisator der Fahrt und Mitglied in der Marinekameradschaft Werner Reuters, begrüßte die Teilnehmer zu der Fahrt und erklärte den interessiert lauschenden Fahrgästen die Fahrtroute. Von Worms aus ging es stromaufwärts, „zu Berg“ wie die Binnenschiffer sagen, in Richtung Mannheim. Vorbei an der Mündung des Lampertheimer Altrhein, dem Roxheimer Loch, dem „kurzen Kilometer“ bis zur Skyline der BASF in Ludwigshafen. Für die Teilnehmer war es schon erstaunlich, was der Rhein so zu bieten hat. Ganz besonders die bizarre Skyline der BASF hatte es den Fahrgästen angetan.
Fahrt bis zur Neckarspitze
An der Neckarspitze (Mündung des Neckars in den Rhein) wendete das Schiff dann und fuhr zu Tal, sprich flußabwärts. Kurz vor der Sandhofener Autobahnbrücke drehte das Schiff auf und steuerte in den Sandhofer Altrhein. Der Sandhofer Altrhein zählt zum Hafengebiet von Mannheim und beherbergt neben einem Ölhafen auch die Anlagestellen großer Firmen wie z.B. der Papierwerke SCA oder Roche. Der Altrhein hier ist interessant wegen der unter Denkmalschutz stehenden Fassaden der Industriebauten aus dem 20. Jahrhundert. Vom Sandhofer Altrhein ging es dann wieder Richtung Worms. Wobei zum Abschluß dann noch ein Abstecher in den Lampertheimer Altrhein unternommen wurde.
Getrübt wurde die Fahrt durch zum Teil starken Wind, der die Temperatur kälter fühlen lies, als diese in Wirklichkeit waren. Die Fahrt selbst war dann ein Mix zwischen Sonnenschein und Regen. Aber letztendlich konnten alle Mitreisenden die Fahrt äußerlich trocken genießen.