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  • Mi., 20. Juli 2022, 09:42 Uhr
    KLINIKUM WORMS: Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf von „Focus Gesundheit" ausgezeichnet

    „Top Mediziner“ für Infektiologie und Neonatologie

    Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf wurde erneut von „Focus Gesundheit“ als „Top Mediziner“ ausgezeichnet. Foto: Klinikum Worms/pakalski


    Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf gehört laut „Focus Gesundheit“ 2022 zu Deutschlands „Top Medizinern“ für Infektiologie und Neonatologie. Nachdem der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin die Auszeichnung bereits drei Mal in Folge für den Bereich Infektiologie erhalten hat, ist er in diesem Jahr erstmals auch als „Top Mediziner“ Neonatologie ausgezeichnet worden.

    „Neonatologie“ ist ein Spezialgebiet der Kindermedizin, das sich mit der Behandlung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen beschäftigt. „In Deutschland erblicken jährlich rund 25 Prozent aller Neugeborenen vor ihrem eigentlich errechneten Geburtstermin das Licht der Welt“, erklärt Univ.-Prof. Knuf. „Etwa 10 Prozent der Neugeborenen sind Frühgeborene. Diese Kinder haben mitunter ein Geburtsgewicht von nur 400 Gramm und sind deshalb auf eine intensivmedizinische Versorgung auf maximal hohem Niveau angewiesen.“

    Perinatalzentrum Level I

    Um insbesondere diese extrem kleinen Frühchen adäquat versorgen zu können, ist die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Wormser Klinikums – gemeinsam mit der Geburtshilfe – als so genanntes Perinatalzentrum Level I zertifiziert. Dies sind Zentren der höchsten Versorgungsstufe, die insbesondere auf die Behandlung von besonders kleinen Frühgeborenen spezialisiert sind.

    „Die Medizin hat im Bereich der Frühgeborenenmedizin in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Dank innovativer Pflegekonzepte und modernster Technologien ist es uns heute möglich, selbst extrem früh geborenen Säuglingen eine Chance auf Leben zu geben“, erklärt der Kinder- und Jugendarzt. „Bei vielen der Frühgeborenen sind wichtige Organe wie beispielsweise das Gehirn, das Herz oder die Lungen unterentwickelt. Unsere Aufgabe ist es dann die fehlende Umgebung im Bauch der Mutter intensivmedizinisch bestmöglich nachzubilden, um die Entwicklung der Kinder maximal zu fördern.“

    Einbeziehung der Eltern

    Hierzu gehört für das Team der Wormser Frühgeborenenintensivstation auch die Einbeziehung der Eltern. „Heute wissen wir, dass neben der rein medizinischen Behandlung insbesondere der intensive Kontakt mit den Eltern für die Entwicklungsförderung der Frühchen extrem wichtig ist“, erklärt der Chefarzt, dessen klinische Schwerpunkte bereits seit vielen Jahren neben der Neonatologie und Kinderintensivmedizin auch die Neuropädiatrie und Infektiologie sind. „Deswegen werden die Eltern bei uns bereits vor der Geburt intensiv betreut, wenn absehbar ist, dass das Kind zu früh auf die Welt kommen sollte. Auch nach der Entlassung wird die Familie durch die unserem Perinatalzentrum angeschlossene sozialmedizinische Nachsorge weiter begleitet.“

    Übersicht über führende Spezialisten

    Das Focus Gesundheitsmagazin nennt jährlich die bundesweit besten Ärzte in unterschiedlichen medizinischen Fachdisziplinen und erstellt eine Übersicht über die führenden Spezialisten für verschiedene individuelle Erkrankungen. Um als „Top Mediziner“ gelistet zu werden holt das Focus Gesundheitsmagazin eigenen Angaben zufolge Befragungen von Oberärzten und niedergelassenen Fachärzten ein. Darüber hinaus werden laut Focus weitere Informationen wie etwa die Anzahl an Publikationen und durchgeführten Studien oder das Behandlungsspektrum der Mediziner evaluiert.

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