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Fr., 26. Februar 2016, 15:31 Uhr
Außenseiter Wormatia empfängt am Montagabend um 20.15 Uhr den 1. FC Saarbrücken in der EWR-Arena / Live in Sport1
Topact zum Auftakt mit Live-Übertragung
Mit diesem Kader geht der Regionalligist VfR Wormatia Worms in den weiteren Rückrundenverlauf und möchte am Montag beim Livespiel vor heimischer Kulisse gegen den 1. FC Saarbrücken punkten. Foto: Klaus Diehl
VON KLAUS DIEHL | Saarbrücken mit Platz vier und 38 Punkten gegen Gastgeber Wormatia mit Platz elf und 25 Punkten; auf den ersten Blick eigentlich klar, war der Favorit ist. Dies sieht auch Wormatia-Chefcoach Steven Jones so, zumal die Saarländer nach dem verpatzten Drittligaaufstieg in der letzten Saison schon mit dem Rücken zur Wand stehen, haben sie doch gegenüber dem Regionalliga-Spitzen-Duo Eintracht Trier und SV Waldhof Mannheim bereits fünf Zähler Rückstand.
Gast steht unter Druck
„Der Druck des unbedingten Gewinnenmüssens liegt beim 1. FC Saarbrücken. Als Außenseiter haben wir eigentlich nichts zu verlieren. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir kampflos die Punkte abgeben wollen”, betont Steven Jones. Die Spieler brennen darauf, dem Favoriten ein Bein zu stellen und die Serie mit drei Siegen vor der Winterpause fortzusetzen. Zudem wollen wir die Distanz zu den Abstiegsplätzen vergrößern Kompakt verteidigen und konsequent gegen Gegner und Ball zu agieren – und natürlich die nötigen Nadelstiche setzen“, erklärt Steven Jones. Die Vorbereitungsspiele machte deutlich, dass man in den letzten sieben Wochen etliche Varianten ausprobiert hat, was sich auch letztlich auf die Aufstellung am Montagabend auswirkt. Sicherlich dürfte dies vornehmlich die Elf sein, die auch zuletzt beim 1:0-Sieg gegen den baden-württembergischen Oberligisten SSV Reutlingen auf dem Platz stand.
Fehlen wird leider „Mister Zuverlässig“ Alan Stulin auf der linken Seite der Vierer-Abwehrkette, da er aufgrund der 5. Gelben im letzten Spiel des alten Jahres, dem 3:0-Sieg beim Bahlinger SC, zum Zuschauen verdammt ist. Seinen Platz wird Patrick Auracher einnehmen, wie dies zuletzt auch der Fall war. Interessant auch die Variante Meik Karwot als Innenverteidiger neben Benjamin Maas zu platzieren, derweil Ricardo Antonaci auf der rechten Postion wohl erste Wahl ist. Im Mittelfeld dürften Benjamin Himmel und Marco Metzger gesetzt sein, Enis Saiti auf der linken Außenbahn sowie im Angriff, das Torjäger-Duo, beide haben neun Tore bisher erzielt, Florian Treske und Alper Akcam. Für weitere oder andere Variationen – besonders für die rechte Außenbahn oder direkt hinter den Spitzen – könnten Fatih Köksal, Kevin Lahn, Ricky Pinheiro, Sandro Löchelt oder auch Jan Just in Frage kommen. Im Tor des Traditionsvereins dürfte Tim Paterok weiterhin als Nummer eins gesetzt sein.
Aus dem Vollen schöpfen
Steven Jones und sein Co-Trainer Max Mehring können jedenfalls aus dem Vollen schöpfen, sind doch alle Akteure – was hoffentlich bis zum Anpfiff am Montagabend noch gegeben ist – gesund und unverletzt. Auch werden beide noch bis zum Montagabend nichts unversucht lassen, die Mannschaft auf die ungewohnte Anspielzeit einzustellen. So wird am Wochenende auf dem Hybridrasen in der EWR-Arena jeweils um 19 Uhr trainiert.
FCS ist nicht unschlagbar
Zwar verloren die Wormaten das Hinspiel in Saarbrücken noch unter Cheftrainer Sascha Eller am 14. August mit 0:1, dafür gewann man aber das Heimspiel am 23. Mai letzten Jahres glatt mit 3:0. Sicherlich kein Freibrief für einen weiteren Heimsieg, aber dennoch ein Hinweis, wie man mit großem Einsatz, Kampf und Laufbereitschaft den Favoriten wieder aufs Kreuz legen könnte. Die Spieler wissen, dass sie gewinnen können ohne sich unnötigen Druck zu machen, dieser liegt vielmehr eindeutig beim Gegner.
Nicht ablenken lassen
Die Spieler, so Steven Jones, seien auf alles weitere vorbereitet was am Montagabend nicht nur bei Fernsehübertragung mit Interviews und anderen Dingen bevor steht, sondern auch mit den am gleichen Abend ab 19.30 Uhr, beginnenden offiziellen Einweihungsfeierlichkeiten des neuen Hybridrasens durch das städtsche Grünflächenamt mit Vorführungen der Schulen und der Wormatia-Jugend.
90 Minuten volle Konzentration
Dies sollte vielmehr zusätzlicher Ansporn sein, aber vornehmlich muss die ganze Konzentration den 90 Spielminuten gelten. Es ist schon ein besonderer Start in den weiteren Rückrundenverlauf und die Spieler würden sich freuen, wenn viele Fußballanhänger aus Worms und Umgebung sie unterstützen würden. Vor den Augen der „nationalen Fernsehwelt” könnte man zudem dokumentieren, dass die Fußballbegeisterung in der Region auch für den VfR Wormatia ungebrochen ist. Alla Wormatia, packen wir es wieder an!