Weitere Auftragsvergaben / Bauleitung verbleibt bei der Stadt
Transparenz beim Parkhaus am Dom
Wo sich jetzt noch eine leere Baugrube befindet, soll bis Sommer 2018 das Parkhaus am Dom in den Himmel wachsen. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Beim Parkhaus am Dom wurden inzwischen wichtige Tiefbauarbeiten abgeschlossen. Die Fertigstellung des rund 7,6 Millionen Euro teuren Objektes im Herzen der Stadt an der Koehlstraße ist rechtzeitig zum Rheinland-Pfalz-Tag im Juni 2018 in Worms geplant. Das Parkhaus wird in Stahlskelettbauweise errichtet und soll über rund 317 normale Stellplätze für Pkws verfügen, weitere 10 speziell für Frauen, 11 sogenannte Eltern-Kind-Parkplätze und 13 für Behinderte. Die „normalen“ Parkbuchten sollen 2,80 Meter breit sein. Darüber hinaus sind mehrere Ladestationen für Elektroautos sowie Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geplant. Die Stellplätze sind auf 14 halbversetzte Ebenen verteilt. Ein Unterschied zum alten Parkhaus wird sein, dass die Parkebenen komplett stützenfrei sein sollen.
Mehr Offenheit
Die Stadt ist nach all den Turbulenzen der vergangenen Jahre über Kosten, mangelhafte Transparenz und den Eröffnungstermin um mehr Offenheit beim Parkhaus am Dom bemüht. Auf der letzten Stadtratssitzung präsentierte die Verwaltung daher den Ratsmitgliedern eine siebenseitige Vorlage, in der detailliert aufgelistet wurde, welche Arbeitsschritte in den unterschiedlichen Leistungsphasen zu absolvieren sind. Der wichtigste Aspekt war dabei, dass die Bauleitung bei der Stadtverwaltung verbleibt. Dies spart der Stadt rund 200.000 Euro, denn ursprünglich war eine Vergabe dieser Planungsleistung an eine Fremdfirma angedacht, was die oben genannte Summe gekostet hätte.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Karlin äußerte sich zufrieden über die Transparenz der Verwaltung wie auch darüber, dass die Bauleitung bei der Stadt verbleibt.
Der Vergabe von Aufträgen der Leistungsphasen 8 und 9 in Höhe von 350.000 Euro stimmten alle Stadträte bis auf die Grünen sowie Franz Lieffertz (Linke) zu.