AUF DEM THRON: Michelle Delzeit beerbt Saskia Weihrauch als neues Kerwemädchen in Horchheim
Traum eines jeden Mädchens
Als zwölftes Kerwemädchen in der Geschichte der Horchheimer Kirchweihe strahlt Michelle Delzeit Ruhe und Zuversicht aus. Foto: Florian Helfert
VON FLORIAN HELFERT |Nach zwei Jahren bekommt Horchheim ein neues Kerwemädchen, denn Saskia Weihrauch verzichtet auf eine weitere Amtszeit und fand in Michelle Delzeit eine würdige Nachfolgerin. „Es ist der Traum eines jeden Mädchens, einmal eine Krone zu tragen“, schwärmt das künftige Kerwemädchen angesichts des kleinen Diadems ihrer Vorgängerin.
Noch ist jedoch noch nicht soweit, denn offiziell wird Michelle Delzeit erst am Freitag, dem 9. August, offiziell inthronisiert. Vorab allerdings werden die beiden 21-jährigen Horchheimerinnen schon einmal gemeinsam die Pfiffligheimer Kerwe besuchen, um für einen nahtlosen Übergang in der sogenannten Wochenendfamilie zu sorgen.
Gut vorbereitet und voller Vorfreude
Gut vorbereitet – die Rede sei geschrieben, das Kleid bereits zusammen gekauft – und voller Vorfreude präsentierte sich die junge Sekretärin eines Wormser Industriebetriebes dann im Gespräch: „Ich möchte es machen, um über mich etwas hinauszuwachsen“, verriet die begeisterte Fußballspielerin, deren sportliche Heimat mangels einer Frauenmannschaft in Horchheim in Leiselheim liegt. Besonders freue sie zudem, dass auch ihr Trainer hinter ihr stehe – obwohl sie ja voraussichtlich bald weniger Zeit für den Fußball aufbringen könne.
Von links: Das Horchheimer Kerwemädchen Saskia Weihrauch und ihre Nachfolgerin Michelle Delzeit erwarten im August eine großartige Horchheimer Kerwe. Foto: Florian Helfert
„Wir sind gemeinsam zur Schule gegangen und haben uns auf der Weinprobe des Backfischfestes wieder kennengelernt“, berichtete Saskia Weihrauch anschließend, wie es hierzu überhaupt gekommen sei. Daraufhin habe Michelle ihre Beiträge als Kerwemädchen in den sozialen Medien regelmäßig verfolgt und sich als Nachfolgerin angeboten. „Ihre offene, ehrliche Art passt einfach“, glaubt Weihrauch an eine mehr als gelungene Übergabe ihres Amtes.