Erstmals trafen sich die Beteiligten der Hochwasserpartnerschaft (HWP) Worms-Oppenheim nun zu einem Workshop in Worms, um das Thema "Hochwassergefahrenabwehr" zu erörtern.
"Hochwasserschutz ist, wie sich im letzten Jahr wieder einmal gezeigt hat, ein äußerst wichtiges Thema, bei dem es auf eine reibungslose Zusammenarbeit aller Betroffenen ankommt", betonte Oberbürgermeister Michael Kissel, der die Teilnehmer in der Hauptfeuerwache begrüßte. Die Optimierung und Koordinierung von Maßnahmen im Bereich des Hochwasserschutzes sei ein wesentliches Ziel der Partnerschaft.
Nicht zuletzt bedingt durch das Hochwasser im vergangenen Sommer sei nun unter anderem eine stärkere Zusammenarbeit mit rechtsrheinischen Kommunen geplant, erläuterte Birgit Heinz-Fischer vom Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz (IBH) in Mainz. Das IBH koordiniert die Workshops der Hochwasserpartnerschaften.
Weiterhin gehe es in den Workshops darum, die Alarm- und Einsatzpläne aller involvierten Akteure weiter aufeinander abzustimmen. Zudem sei bei den vorangegangenen Treffen der Wunsch nach einer intensiveren Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie dem THW und der DLRG geäußert worden. Vertreter beider Einrichtungen waren nun auch bei dem Workshop in Worms zugegen.
Moderiert werden die Workshops von Klaus Penzer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim. Schwerpunkt der ersten drei Besprechungen waren - neben der Sichtung der Alarm- und Einsatzpläne - unter anderem die Einberufung und Organisation von Dammwachen, Evakuierungen, die länderübergreifende Zusammenarbeit sowie die Planung einer gemeinsamen Stabsübung im Frühjahr 2015.
Ständige Mitglieder der Hochwasserpartnerschaft Worms-Oppenheim sind die Verbandsgemeinden Nierstein-Oppenheim, Eich, Guntersblum, der Kreis Alzey-Worms, die Städte Osthofen und Worms sowie die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd als zuständige Landesbehörde.