
Der „Treffpunkt AWO“ des Ortsvereins Worms-Mitte der Arbeiterwohlfahrt im Gerd-Lauber-Haus in der Brucknerstraße ist eine Veranstaltungsreihe, die seit vielen Jahren Information und Geselligkeit bietet. Beim letzten Treffpunkt stand die Entwicklung der Arbeiterwohlfahrt seit Anfang der siebziger Jahre thematisch im Mittelpunkt der nachmittäglichen Veranstaltung auf der in diesem Jahr neu gestalteten Terrasse des Hauses.
Vorsitzender Stefan Heß-Martin begrüßte die Gäste, besonders Oberbürgermeister a. D. Gernot Fischer mit seiner Gattin Karin als Ehrengäste. Sein besonderer Gruß galt auch Helga Schäfer und Wolfgang Grün, die seit vierzig Jahren AWO-Mitglieder sind und von ihm mit Urkunden und entsprechenden Präsenten geehrt wurden.
Ehrenvorsitzender Karl Kronauer schilderte die Entwicklung der AWO in der Nibelungenstadt. Dabei ging er auch auf die Veränderungen in den räumlichen Verhältnissen seit 1974 ein. „Von der Enge des Büros des Kreisverbandes in der Siegfriedstraße über die Bebelstraße im Jahr 1980 bis zum Neubau des Gerd-Lauber-Zentrums in den neunziger Jahren als Sitz unseres Kreisverbandes und seinen Einrichtungen ist es ein langer Weg gewesen“, erzählte Kronauer.
Hinzu komme das Gerd-Lauber-Haus als ehemaliges Falkenheim, dessen Träger der Heimbauverein „Die Falken“ ist. Hier finden laut Kronauer weiterhin regelmäßig die Begegnungsstätte der AWO Worms-Mitte statt. Außerdem befindet sich dort zudem die Migrationsberatungsstelle des AWO Bezirkes Rheinland.
„Als Sozialdemokrat hat Gernot Fischer diese Entwicklung der AWO über weite Strecken begleitet und – dort, wo es möglich war – mit Rat und Tat geholfen“, stellte Kronauer fest. Dafür dankte er dem früheren Wormser Oberbürgermeister für die vielen Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit. Natürlich überreichte er als äußeres Zeichen des Dankes ein Werk des Wormser Künstlers Klaus Krier an das ehemalige Stadtoberhaupt.
Oberbürgermeister a. D. Gernot Fischer würdigte in seiner Ansprache wiederum das Wirken der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wohlfahrtsverbandes. Danach klang der „Treffpunkt AWO“ bei Kaffee und Kuchen gemütlich im Gerd-Lauber-Haus aus.
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