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  • Mi., 04. November 2020, 13:12 Uhr
    Zweckverband Seebachgebiet Osthofen: Neuer Brunnen in Osthofen und neuer Hochbehälter Bechtheim in Betrieb genommen

    Trink- und Brauchwasserversorgung gesichert

    Der mit Bescheid vom März 2018 genehmigte Neubau des Brunnens IV a in Osthofen konnte nach rund zweijähriger Bauzeit im Mai dieses Jahres in Betrieb genommen werden. Der Brunnenneubau war notwendig geworden, weil der aus dem Jahre 1978 stammende Brunnen IV des Wasserwerk Zweckverbands Seebachgebiet Osthofen in seiner Leistung stark zurückgegangen war.

    Bereits zuvor wurde bei einer Kamerabefahrung eine Leckage in einer Tiefe von rund 160 Meter unter Geländeoberkante festgestellt, die dazu führte, dass der Brunnen bis auf ein Niveau von 141,60 Meter unter Geländeoberkante verfüllt wurde und insgesamt regeneriert wurde, um damit die weitere Betriebssicherheit herzustellen.

    Eine erneute Regenerierung des Brunnens wurde verworfen, da die festgestellten Verkrustungen im Filtermaterial, hervorgerufen durch die hohen Eisen- und Mangangehalte des unteren Grundwasserleiters, nicht den gewünschten Erfolg einer Steigerung der Ergiebigkeit bringen würde. Außerdem war das Filtermaterial gealtert und hatte keine optimale Körnung.

    Der neue Brunnen wurde auf demselben Grundstück niedergebracht. Mit dem Rückbau des alten Brunnens IV wird demnächst begonnen.

    Hochbehälter Bechtheim
    Bereits im Februar diesen Jahres konnte der neue Hochbehälter nach erfolgreicher Reinigung und Desinfektion in Betrieb genommen werden. Mit Bescheid der SGD Süd vom Juli 2018 zugunsten des Wasserwerks Zweckverband Seebachgebiet Osthofen wurde der Bau eines neuen Hochbehälters in der Gemarkung Bechtheim genehmigt. Der bestehende Hochbehälter aus dem Jahre 1905 mit einem Volumen von nur 200 Kubikmetern entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine ausreichende Trink- und Brauchwasserversorgung unter Berücksichtigung der Bevorratung von Löschwasser im Brandfall. 

    Der neue Hochbehälter, bestehend aus zwei Edelstahlbehältern mit einem Volumen von je 400 Kubikmetern, einem Durchmesser von 10,10 Meter und einer Höhe von 5,78 Meter liegt rund 300 Meter nördlich vom alten Behälter (Luftlinie) entfernt. Der Baubeginn startete im Oktober 2018.

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