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  • Mo., 08. Mai 2017, 09:25 Uhr
    Gelungenes Frühlingskonzert unter dem Motto „Reise nach Afrika“

    Trommelwirbel für die Blaskapelle Abenheim

    „Einmal Afrika und zurück, bitte!“, so hieß es bei dem diesjährigen Frühjahrskonzert der Blaskapelle Abenheim. Dieses fand am 6. Mai in der Abenheimer Festhalle unter dem Motto „Reise nach Afrika“ statt. Das Orchester unter Dirigent Josef Töngi nahm die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise, angefangen in Rom mit „Einzug der Gladiatoren“, ein Triumphmarsch aus dem Jahre 1899, der heute als Zirkusmarsch bekannt ist. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Andreas Merkelbach ergriff Anna Aumann das Wort, um mit viel Knowhow und auf charmante Art und Weise durch das Programm zu führen.


    Zu Beginn des Konzerts spielten die rund 30 Musiker „Adebars Reise“, ein Stück das die Reise der Störche nach Afrika wiederspiegelt. Angekommen in Ägypten trug das Orchester „Exodus“, eine Filmmusik von Komponist Ernest Gold und „Caesar und Cleopatra“ von Gerard Boedijn, vor. An diesem Abend hatten die Schlagzeuger Rene Müller, Michael Räder und Christian Ihrig alle Hände voll zu tun. Trommelwirbel für diese drei Schlagwerker, die hervorragende Arbeit leisteten. Auch bei „Lawrence of Arabia“ zeigten sie mit Pauken und Congas wie afrikanische Musik klingt. Natürlich waren noch weitere Solisten zu hören: Maria Käufer (Querflöte) spielte die Einleitung zu dem Titel „Afrikanische Träume“, ein wunderschönes Lied das einen großen Festtag in Kamkwambas nachempfinden lässt und Florian Zitzelsberger (Flügelhorn) mit „Selections from Caravans“, eine sehr vertraute Melodie aus dem gleichnamigen Film. Ein sehr bekannter Radiohit, der Popsong „Africa“ von Toto, begeisterte das Publikum. Mit dem Stück „African Symphony“ lag der musikalische Schwerpunkt wieder beim Schlagwerkregister mit verschiedenen Schlag- und Perkussionsinstrumenten. Daneben trugen die Bläser, vor allem die Posaunen und Hörner, maßgeblich zum afrikanisch wirkenden Klang des Stückes bei.


    Nach der Pause wurde es bunt auf der Bühne. In afrikanischen Outfits, mit Stirnbändern, Perücken und Sonnenbrillen überraschte das Orchester sein Publikum. Auch Dirigent Josef Töngi hatte sich ein afrikanisches Gewand angezogen. Mit dem Stück „Tarzan“ aus dem gleichnamigen Disneyfilm spielten die Musiker Filmtitel wie „Two Worlds“, „Trashing the Camp“ und „you’ll be in my heart“. Zwei weitere Filmtitel waren im zweiten Teil des Events zu hören: „Out of Africa“, besser bekannt mit dem deutschen Titel „Jenseits von Afrika“ und ein weiterer Disneyfilm „Der König der Löwen“.


    Tolle Filmhymnen, zum Teil tragisch und dann wieder fröhlich, romantisch oder eine Welt ohne Sorgen nämlich Hakuna Matata! So hieß es auch in dem Stück „Jambo Africa“, das nicht nur gespielt sondern von den Musikern gesungen wurde. Nasenflöte, Vuvuzela, Windgeräusche, Rasseln und vieles mehr hatte die Blaskapelle Abenheim im Gepäck. Solistisch waren Maria Käufer (Querflöte) und die Klarinettistinnen Mareike Humann, Ulrike Selig und Simone Schultealbert, die ihre Finger rasant über die Klappen huschen ließen, zu hören.


    Auch die schönste Reise hat ein Ende. Traditionell verabschiedeten sich die Musiker mit einem Marsch. Der Abend endete mit dem „Auszug der Gladiatoren“ vom deutschen Marschkönig Hermann Ludwig Blankenburg. Nach viel Applaus und standing ovations hatte Dirigent Josef Töngi noch zwei Zugaben parat. Mit „African Beat“ und „A swinging safari“ traten die Zuhörer beschwingt die Heimreise an.

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