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  • Di., 24. Juli 2018, 15:57 Uhr
    „Teddyoma“ strickt über 1.000 Kuschelbären für junge Patienten im Klinikum Worms

    Trostbären für die Kinderklinik

    „Teddyoma“ Eleonore Heilmann übergibt Prof. Dr. Heino Skopnik, Chefarzt der Kinderklinik, gemeinsam mit Kinderkrankenschwester Sabine Keil die Trostbären.


    Klein, plüschig und vor allen Dingen ein Unikat – das sind die Trostbären, über die sich die jungen Patienten der Kinderklinik des Klinikums Worms seit einiger Zeit freuen können. Die süßen Plüschtiere werden in Handarbeit von einer so genannten „Teddyoma“ gestrickt. Hinter dieser „Teddyoma“ verbirgt sich Eleonore Heilmann, eine 76 alte Dame, die für die Kinderklinik des Klinikums Teddybären strickt, um den jungen Patienten Trost zu spenden.

    In den letzten zwei Jahren hat Eleonore Heilmann rund 1.000 Teddybären als Trostspender für die jungen Patienten hergestellt, weiß Kinderkrankenschwester Sabine Keil, die die Trostteddys regelmäßig bei der alten Dame abholt. „Die Besonderheit an ihrer Strickerei ist, das jeder Teddybär ein Unikat ist und somit alle verschieden und unterschiedlich aussehen.

    Treuer Begleiter – auch nach der Entlassung
    Die Kinder bekommen den Bären während ihres Krankenhausaufenthalts und können ihn bei Behandlungen mitnehmen und damit kuscheln oder spielen. Auch nach ihrer Entlassung dient der Bär zu Hause als treuer Begleiter. Für die Kinder ist dies eine super Sache und man kann ihnen den meist unschönen Krankenhausaufenthalt etwas verschönern“, so Keil.

    Die alte Dame fertigt die Teddys mit sehr viel Leidenschaft und strickt so ziemlich an jedem Ort. Unter anderem auch in der Sauna, wo Sabine Keil einst auf die „Teddyoma“ Aufmerksam geworden ist. „Ich war ganz überrascht, als da mitten in der Sauna eine ältere Frau saß, die gestrickt hat. Ich habe sie dann irgendwann einmal darauf angesprochen und so von den Trostbären erfahren. Ich fand dieses Engagement sofort bewundernswert.“ Als Sabine Keil der älteren Dame erzählt, dass sie als Kinderkrankenschwester arbeitet, hat Eleonore Heilmann sofort angeboten für die Kinderklinik des Klinikums zu stricken – was sie bis heute ehrenamtlich mit sehr viel Leidenschaft und Liebe zum Detail macht.

     

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