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  • Di., 16. Juli 2013, 15:11 Uhr
    35 weißrussische Kinder erlebten in der Nibelungenstadt einen spannenden 
Tag bei Bahn, Feuerwehr und im Tierpark

    Tschernobyl und die Spätfolgen

     

    Der Aufenthalt in der Hauptfeuerwache mit einer Vorführung war sicherlich der Höhepunkt des Tagesprogramms in Worms. Foto: Gernot Kirch


    VON GERNOT KIRCH Wer denkt heute noch an die Reaktorkatastrophe im Atommeiler von Tschernobyl und weiß, wann diese passierte? Zur Erinnerung, im Jahr 1986 ereignete sich der Supergau in der Nukleranlage in der damaligen UdSSR und verstrahlte weite Landstriche im heutigen Weißrussland und in der Ukraine. Seit Tschernobyl hat sich die Welt verändert und die Atomkraft wurde noch kritischer hinterfragt als ohnehin schon. In Deutschland führte die ablehnende Haltung vieler Menschen spätestens seit Fukushima (2011) zum endgültigen Atomaussteig.

    Doch während der Supergau von Tschernobyl für uns „nur" ein Datum ist, das einen Wendepunkt in der Energiepolitik einleitete, leiden die Einwohner der Region, und hier besonders die Kinder, an den Spätfolgen. Stark angriffen ist bei vielen Jungen und Mädchen das Immunsystem.
    Seit über 20 Jahren ermöglicht die Organisation „Kinder von Shitkowitschi“ Kindern im Alter von neun bis zwölf Jahren einen vierwöchigen Ferienaufenthalt bei Gasteltern in der Vorderpfalz. Ein Tag verbringen die Mädchen und Buben dabei traditionell in Worms. Diesen Tag organisierte Bernd Pawel mit seinem Helferteam. Am Dienstag war es wieder soweit und 35 Kinder kamen mit dem Zug in die Nibelungenstadt. Dort wurden sie in Empfang genommen und sofort ging es weiter zur Hauptfeuerwache, wo ein tolle Vorführung auf sie wartete. Die nächste Station war der Tierpark mit einem Stopp beim „Eismann“, bevor es zum Grillen nach Neuhausen ging.
    Der große Dank von Kindern wie Betreuern ging zum Abschluss an Bernd Pawel, der es wieder einmal geschafft hat, den Jungen und Mädchen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.

     

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