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  • Fr., 30. August 2024, 07:43 Uhr
    Verbandsliga Südwest: TSG gewinnt mit 2:1 zuhause gegen FK Pirmasens II / Danny Blum musste verletzt vom Platz/ Am Mittwoch Pokalspiel in Büchelberg

    TSG holt den Heimsieg

    Trotz seiner Verletzung stellt sich Marcel Bormeth in den Dienst seiner Mannschaft. Für das Spiel der TSG im Mittelfeld ist er momentan eigentlich unersetzbar. Foto: Felix Diehl


    Von Marcus Diehl › Es war eine vorgezogene Partie des 7. Spieltages, als die TSG Pfeddersheim am Donnerstagabend die zweite Garnitur des FK Pirmasens empfing. Mit einem 2:1 (1:0)-Erfolg brachte sie den zweiten Heimsieg der Saison, womit die Negativspirale der letzten zwei Heimspiele gestoppt wurde. „Ein sehr wichtiger Sieg für uns“, resümierte Trainer Nauwid Amiri nach dem Spiel.

    Die erste Hälfte verlief sehr chancenarm. Die Gäste hatten mit Moritz Theobald die erste gute Torgelegenheit. Sein Abschluss ging aber am Tor vorbei. Mit ein wenig mehr Ruhe hätte er daraus mehr daraus machen können. Richtig eingreifen musste Torhüter Sören Petzold aber nur selten. Pirmasens versuchte, hinten gut und stabil zu stehen. Mit schnellem Spiel nach vorne sollte die Defensive der TSG aufgerissen werden. Zu selten gelang allerdings das gut gemeinte Vorhaben.

    Die beste Chance hatte bei der TSG Danny Blum auf dem Fuß: Aus dem Stand und mit einer komischen Flugbahn knallte er den Ball an die Latte. Kurz darauf musste Blum mit einer Verletzung am Fuß den Platz verlassen. Die TSG blieb spielbestimmend ohne, ohne dass große Torchancen erarbeitet wurden.

    In der 27. Minute kam dann die Führung durch Halil Anli, da Torhüter Lukas Kupper den Ball falsch einschätzte – Eine verdiente Führung! Es war zwar nicht das überragende Spiel der TSG, doch sie kontrollierten die Partie.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte hätte die TSG ihren Vorsprung ausbauen können, einige gute Gelegenheiten wurden vermasselt. Doch auch die Gäste nahmen ab jetzt an der Partie teil. Sie wurden mutiger. Die sehr junge Truppe sah ihre Gelegenheit gekommen, die TSG zu ärgern. Was sie auch mit dem Ausgleich in der 69. Minute durch Stefan Calder Coular Stajic eindrucksvoll erreichten.

    „Keinen Zugriff bekommen“
    „Wie schon in den anderen Partien fragt man sich als Trainer, was denn eben wieder passiert“, so Nauwid Amiri und fügte an: „Alles viel zu einfach, wir bekamen zum wiederholten Male keinen Zugriff.“

    Drehen jetzt die Gäste die Partie und fängt die TSG an, das Spiel aus der Hand zu geben? Nein, denn die TSG hatte einen Halil Anli, der an diesem Tag gut aufgelegt war. Per Freistoß brachte er sein Team zurück auf die Siegerstraße.

    Pirmasens-Trainer Christopher Ludy haderte mit dem Gegentor. Nicht mit dem Pfiff, sondern in der Entstehung wäre der Treffer vermeidbar gewesen. Aber am Ende standen endlich wieder drei Punkte für die TSG im Uwe Becker Stadion nach zuvor zwei Niederlagen.

    Trainer Nauwid Amiri dazu: „Für dort, wo wir jetzt stehen, gibt es drei Gründe. Wichtige Akteure wie Marcel Bormeth und Danny Blum sind nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, unsere unheimlichen individuellen Fehler sowie die mangelnde Chancenverwertung.“

    Es bleibt viel zu tun…
    Zuhause muss immer das Ziel sein, die Punkte zu behalten. Drei Punkte mehr auf der Habenseite, so muss es weiter gehen. Der erst zwei Tage zuvor verpflichtete Yoel Yilma stand sofort in der Startelf. Er wird auch dringend benötigt. Es bleibt aber weiterhin viel zu tun für die TSG.

    Am Mittwoch trifft die TSG im Verbandspokal auf den SV Büchelberg. Anpfiff ist um 19.30 Uhr
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