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So., 26. August 2018, 10:52 Uhr
Deutliche 0: 5-Niederlage für ersatzgeschwächte Heidenmann-Elf / Heute um 16 Uhr Heimspiel gegen TuS Koblenz
TSG Pfeddersheim in Trier zum Abschuss frei gegeben
VON KLAUS DIEHL | Spieler wie der verletzte Matthias Tillschneider, dazu die gesperrte Angriffsreihe mit Sebastian Kaster und Andreas Buch sowie dem aus persönlichen Gründen fehlenden Fabio Schmidt konnte die Heidenmann-Elf in Trier nicht kompensieren. „Die haben uns buchstäblich vor der Pause überrannt und wir hatten alle Hände voll zu tun, um am Ende nicht noch deutlicher als mit 0:5, die Heimreise antreten zu müssen“, so das Fazit von TSG-Verteidiger Christopher Ludwig. Dabei hätten die Pfeddersheimer in der 3. Minute, es sollte die einzige nennenswerte Chance des ganzen Spiels bleiben, durch Atsushi Kikutani in Führung gehen können.
Klug auf die Reise geschickt, hatte er den Eintracht-Keeper schon ausgespielt und bugsierte das runde Spielgerät aber zum Entsetzen seiner Mitspieler knapp neben das Tor. Das war das letzte Signal zum Trierer Sturmangriff und in der 9. Minute war es Maurice Roth, der die Eintrachtler in Führung bringen konnte. Angriff auf Angrifft rollte weiter auf das Pfeddersheimer Tor und in der 29. Minute war es Jan Brandscheidt, der zum 2:0 traf. Als sich der erstmals eingesetzte Ex-Horchheimer Andreas Tillschneider nur noch mit einem Foulspiel helfen konnte, verwandelte Dominik Kinscher den fälligen Strafstoß in der 39. Minute sicher zum 3:0, um fast mit dem Pausenpfiff gar auf 4:0 erhöhen zu können.
Mit Akira Udagawa für Andreas Tillschneider auf Pfeddersheimer Seite begannen die zweiten 45 Minuten, verbunden mit der Hoffnung, weiteren Flurschaden zu verhindern. Dies gelang auch bis zur 68. Minute, als Dominik Kinscher – so sah es jedenfalls der Schiedsrichter – gar zum dritten Mal den bedauernswerten Fabian Emig im Pfeddersheimer Tor zum 5:0-Endstand überwinden konnte.
Sicherlich eine deftige Niederlage, aber aufgrund der personellen Situation kein Beinbruch. Selbst wenn Kapitän Tobias Bräuner und seinen Mitspielern entgegen kam, dass die Moselaner im zweiten Spielabschnitt bei Weitem nicht mehr so druckvoll und effektiv aufspielten, was deren Trainer Daniel Paulus nicht gerade gefiel. Mit dem Spiel seiner Mannschaft insgesamt war er zufrieden. Marc Heidenmann war froh, dass am Schluss der Kelch der Bitternis doch noch einigermaßen vorüber ging.
Heute um 16 Uhr Heimspiel gegen TuS Koblenz
Nun heißt es für ihn, die Elf für das Heimspiel am heutigen Samstag um 16 Uhr gegen den Ex-Regionalligisten TuS Koblenz neu aufzubauen. Da dürften auch Sebastian Kaster, der nur ein Spiel gesperrt war, und hoffentlich auch der verletzte Matthias Tillschneider wie Fabio Schmidt wieder zur Verfügung stehen. Andreas Buch ist noch ein weiteres Spiel gesperrt.