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  • So., 09. März 2025, 15:28 Uhr
    Fußball: Pfeddersheim verliert mit 0:1 gegen Alemannia Waldalgesheim / Pascal Schmidt ist wieder der Pechvogel

    TSG tritt auf der Stelle

    Er hat zwar immer den Ball im Blick, doch egal was Lion Schubach auch probierte, gegen den Gästetorhüter blieb er immer zweiter Sieger.
    Archivfoto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Nach dem Schlusspfiff rätselte jeder, was schlimmer wirkte: Entweder die 0:1 Niederlage gegen das Spitzenteam Alemannia Waldalgesheim oder die erneute, vermutlich schlimme Verletzung von Pascal Schmidt. Trainer Marko Streker von der TSG Pfeddersheim ist um seinen Job nicht zu beneiden und leidet mit Pascal. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Nach wenigen Sekunden passiert die Verletzung. Pascal hatte gleich ein schlechtes Gefühl und diesmal am anderen Knie. Wir müssen jetzt die Untersuchungen abwarten.“

    Klare Marschrichtung war dahin

    Die Aufgaben vor dem Spiel war klar verteilt: Die zweitschlechteste Offensive empfängt die beste Defensive der Verbandsliga. Die Marschrichtung der TSG war klar: So lange wie möglich keine Tore des Gegners zulassen, um diesen nervös zu machen und ins Risiko zu zwingen. Denn auch die Alemannia darf sich im Kampf um den Titel keinen Ausrutscher erlauben. Nach der frühen Verletzung von Pascal Schmidt, kam kurz darauf der nächste Dämpfer für die TSG. Ein Elfmeter von Nils Gräf brachte die Gäste in der fünften Minute in Führung. Für Trainer Marci Streker war damit die klare Marschrichtung dahin.

    Große Chance vergeben

    In dieser Saison kassierten die Gäste erst dreizehn Gegentore und demonstrierten die verbleibende Spielzeit über, wie es geht. Alemannia Waldalgesheim ließ einfach nichts zu und die TSG musste kreativ werden. Torschüsse aus der zweiten Reihe waren das Mittel der Wahl. Allein Lion Schubach scheiterte dreimal am starken Torhüter Andrej Juric, der mit tollen Reflexen alle Chancen der TSG zunichtemachte. Die beiden Stürmer Khaled Abou Daya und Lazar Ilic hatten einen sehr schweren Stand. Aber gerade Khaled hatte in der 66. Spielminute eine große Chance vergeben.

    Nach einem groben Schnitzer von Nico Najda hätten die Gäste in der 73. Minute für die Vorentscheidung sorgen müssen. Doch Leon Guth behielt im Kasten die Nerven und gewann die Eins-zu-Eins-Situation gegen Tom Gürel. Bei einem Freistoß kam Fabian Herchenhan mit dem Kopf nicht richtig hinter den Ball und Fabio Schmidt knallte einen Freistoß knapp am Tor vorbei. Am Ende steht nun wieder eine Niederlage.

    Kommentar von Marcus Diehl

    Trotz Einsatz und Wille kommt die TSG nicht von den hinteren Plätzen runter. Eiegentlich sind sie immer nah an ihren Gegnern dran, doch sie können die weiteren entscheidenden Schritte zum Erfolg einfach nicht gehen. Das jede Niederlage nur mit einem Tor Unterschied erfolgt, stützt diese These. Doch nur das fehlende Glück ist nicht für den Misserfolg verantwortlich. Es bleibt beim alten Dilemma. Es werden keine Tore erzielt, das ist halt im Fußball von Nöten. In den nächsten zwei Duellen steht die TSG wieder unter Druck. Gegen Pirmasens II und gegen Baumholder sollten zwei Siege angepeilt werden, sonst wird die Luft immer dünner.

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