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  • Mo., 09. März 2026, 10:46 Uhr
    Landesliga: Pfeddersheim siegt mit 3:2 in Neuhausen / Gimbsheim mit hart erarbeitem 3:1-Sieg gegen Mutterstadt

    TSG triumphiert im Derby

    Wenn der TuS gefährlich vor dem TSG-Kasten wurde, lag es an Philip Bach. Nach dem Führungstreffer hätte er noch einen weiteren Treffer erzielen müssen.
    Foto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Die TSG Pfeddersheim holte sich beim TuS Neuhausen ihren ersten Derby-Sieg in dieser Saison. Gimbsheim feierte den zweiten Sieg in diesem Jahr, während die Wormatia die zweite Niederlage kassierte.

    TuS Neuhausen – TSG Pfeddersheim 2:3 (1:0)

    Der TSG Pfeddersheim gelang am Samstag eine Revanche für die Hinspiel-Niederlage in einer Partie, die erst in der letzten Viertelstunde Fahrt aufnahm. Bis dahin war auf dem Platz nicht viel los. Die Partie war sehr ereignisarm und für ein Derby schon als harmlos anzusehen, der Schiedsrichter hatte mit seiner Spielleitung alles richtig gemacht. Der TSG-Sieg ist als verdient anzusehen, weil die TSG einfach mehr investiert hatte. 

    Die Spielanteile lagen klar bei den Gästen. Der TuS setzte auf eine sicher stehende Defensive und versuchte mit vereinzelten Nadelstichen zum Erfolg zu kommen. Pfeddersheim fehlte die klaren Ideen. TSG-Trainer Pietro Berrafato resümierte im Anschluss: „Wir kamen nicht bis zur Grundlinie durch und wenn eine Hereingabe erspielt wurde, war in der Mitte keiner zur Stelle.“ Wie bei der besten Chance im ersten Durchgang, als Artur Reich im Strafraum nicht selbst den Abschluss suchte und sein Pass für Marcel Öhler unerreichbar war.

    Lediglich Philip Bach gefährlich

    Bei den Gastgebern war nur Philip Bach in der Offensive als gefährlich einzustufen, alle ernstzunehmende Aktionen gingen auf sein Konto. Beim 1:0 in der 33. Minute zeigte er seine Spürnase. Bei einem Missverständnis zwischen TSG-Torhüter Leon Guth und Mikeil Ünal spritzte er dazwischen und traf zur Führung. 

    Der Ausgleich fiel überraschend: Ein unglückliches Handspiel von Christopher Ludwig brachte einen Handelfmeter, den Artur Reich in der 69. Minute verwandeln konnte. Die erneute Führung hatte Philip Bach auf dem Fuß. Mit einer Glanzparade hielt Torhüter Leon Guth sein Team im Spiel.

    Ab jetzt wurde es ein Fußballspiel! Mit dem ersten gelungenen und schnell gespielten Angriff, ging die TSG in Führung. Die Hereingabe von Artur Reich drückte Lazar Ilic über die Linie. Doch der TuS schlug zurück. Eigentlich hätte Mikeil Ünal den Ball konsequenter klären müssen. Es kam zu einem Gerangel um den Ball mit TuS-Stürmer Maurizio Scherer – beide zerrten, drücken und gingen zu Boden. Kurz davor sprang der Ball dem Pfeddersheimer an den Arm. Ob der Schiri jetzt Hände oder Foul gepfiffen hätte, ist egal – was folgte, war ein Elfmeter für den TuS. Christopher Ludwig traf zum Ausgleich. 

    Mit einer Kopie des zweiten Tores für Pfeddersheim, fiel dann der Siegtreffer. Artur Reich war nicht zu stoppen und seine Hereingabe drückte diesmal Dominick Schwarz in den Kasten. Es folgte großer Jubel über den Sieg im Abstiegsduell. „Ein Derby-Sieg ist immer schön und gleichzeitig wichtig für den Verein“, freute sich Pietro Berrafato nach dem Spiel. TuS-Trainer Marco Stark hingegen schloss: „Einen Punkt hätten wir verdient. Die Niederlage ist für uns sehr unglücklich. Aber es war ein wesentlich besserer Auftritt als in der vergangenen Woche.“

    Kevin Siebert zieht ab und trifft knallhart zum Führungstreffer für den SV Gimbsheim, unter die Latte.
    Foto: Felix Diehl

    SV Gimbsheim – FG Mutterstadt 3:1(1:0)

    Es war ein hartes Stück Arbeit für Gimbsheim. Die Gäste zeigten einen starken Auftritt und hatten vor allem in der ersten Hälfte die besseren Torchancen. Aber Torhüter Niklas Radmacher parierte zweimal glänzend. Mit einer Energieleistung von Kevin Siebert ging der SV kurz vor der Pause in Führung. Nach einer Balleroberung marschierte er noch einige Meter und knallte den Ball kurz vor dem Strafraum in den Kasten. 

    In der zweiten Hälfte übernahmen die Gäste das Kommando. Vor allem mit den langen Bällen hinter die Abwehr hatten die Altrheiner ihre Probleme. Niklas Radmacher musste einige Male sehr ins Risiko gehen. Mit einem Tor von der Mittellinie traf Pietro Fragomeli zur 2:0- Führung – ein Tor Marke „Tor des Monats“. 

    Durch einen berechtigten Foulelfmeter erhöhte Reda Chkifa. Gimbsheim zeigte sich sehr abgezockt und Effizienz. In der Schlussminute konnten sich die Gäste mit dem Anschlusstreffer etwas belohnen.  

    VfR Grünstadt – VfR Wormatia Worms II 4:1 (1:0)   

     


     
     

     

     

     

     

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