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  • So., 02. Oktober 2022, 20:55 Uhr
    Fussball: Pfeddersheimer verlierien 1:3 gegen den TSV Schott Mainz

    TSG wehrt sich tapfer

    Beobachtet von Nils Gans und Mehmet Yildiz geht der Rettungsversuch der Nr. 10 von Schott Mainz in das eigene Tor und die TSG geht mit 1:0 in Führung. Foto: Felix Diehl


    Von Marcus Diehl > Die TSG Pfeddersheim lieferte sich gegen den Favoriten TSV Schott Mainz einen großen Kampf und konnten den Tabellenführer auch etwas ärgern. Am Schluss gab es für die TSG doch eine 1:3 Niederlage, nach dem Schlusspfiff sicherlich verdient für die Gäste. Mit der Einstellung und wie seine Mannschaft das Spiel angenommen hatte, konnte Trainer Daniel Wilde auf jeden Fall zufrieden sein.

    Kämpferisch voll im Spiel

    Der Start in die Partie verlief für die TSG optimal. Nach einer Hereingabe wurde ein Schuss von Mehmet Yildiz noch abgeblockt und Etienne Portmann wollte die Situation für die Mainzer klären. Doch sein Rettungsversuch misslingt total und der Ball segelt im hohen Bogen ins eigene Tor. Da musste sich das Team von Schott erst einmal kurz schütteln. Denn mit dem Auftreten der Pfeddersheimer war Schott etwas überrascht. Das frühe Anlaufen in der Mainzer Hälfte schmeckte ihnen überhaupt nicht. Kämpferisch war die TSG voll im Spiel, nahmen jeden Zweikampf aggressiv an, aber niemals unfair. Spielerisch war bei der TSG klar, dass nach den vielen Ausfällen nicht viel gehen wird. Leider konnte der Führungstreffer nicht lange gehalten werden.

    Individueller Fehler

    Wie schon so oft in den letzten Wochen, war wieder ein individueller Fehler der Auslöser. Ein schlecht gespielter Pass von Christopher Ludwig erreichte nicht seinen Mitspieler, sondern Etienne Portmann. Frei vor Torhüter Patrick Stoffleth hatte er keine Probleme mehr, seinen Lapsus beim Eigentor, den Ausgleich zu erzielen. Viele Gelegenheiten in Führung zu gehen, konnten sich die Mainzer in der ersten Hälfte nicht erarbeiten. Die TSG stand in der Defensive recht sicher und verteidigte mit viel Leidenschaft. Nach vorne ging aber auch nicht viel. Der Tabellenführer konnte das Spiel immer mehr bestimmen, ohne zu glänzen und sich große Gelegenheiten herausspielen.

    Es muss gepunktet werden

    Wenn nichts geht, muss es mit Gewalt probiert werden. Der Mainzer hatte ca. 25 Meter vor dem Tor den Ball und fand keine Anspielstation. Also hielt er einfach mal drauf, schoss seinen eigenen Mitspieler Gassmann dabei KO und von seinem Kopf abgefälscht ging der Ball in die lange Ecke. Keine Chance für den Torhüter der TSG. Glückliches Tor für Schott. Schon aber verdient zu diesem Zeitpunkt. Trainer Wilde brachte kurz darauf die beiden lange verletzten Stürmer Patrick Huth und Sebastian Kaster, der nach dem ersten Spieltag wieder auf dem Platz stehen konnte. Beide sollten frischen Wind in die Angriffsbemühungen bringen. Leider konnten die Gäste gleich darauf für die Entscheidung sorgen. Edis Sinanovic erzielte per Freistoß den Endstand. Am letzten Spieltag der Vorrunde geht es für die TSG nach Eisbachtal. Um den Anschluss an die Plätze zur Meisterrunde nicht zu verlieren, müsste gepunktet werden. Auswärts tat sich die TSG viel leichter zuletzt.

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