„Good Morning Mister Mayer“ – Erneut zwei erfolgreiche Theateraufführungen des Heimatvereins Gundheim
Turbulenzen im „Hotel Sonne“!
In diesem Jahr konnten die Besucher der Theatergruppe des Heimatvereines Gundheim aus nächster Nähe erleben, wie es im Gundheimer „Hotel Sonne“ zugeht. Natürlich nicht, wie in anderen Hotels. Hier erhob die rasende Verwechselungskomödie „Good Morning Mister Mayer“ von Winfried Reinehr ihr possenhaftes Haupt.
Glänzend inszeniert von Melitta Merkel und Astrid Gamradt zeigte die Theatergruppe des Heimatvereins Gundheim ihr Können und begeisterte auf ganzer Strecke.
Vor dem Hintergrund eines Hotels jagte die Metzgereibesitzerin Elvira Brammel (Astrid Gamradt) ihren Mann Guido (Thomas Marhöfer), den der Dritte Frühling fest im Griff hielt und der im Hotel den grunzenden Eber gab. Als Naive und Fleischereifachverkäuferin zierte sich Rosi Ritter (Daniela Nikolay) zuerst als des Metzgers Seitensprung, nur um sich hinterher den Metzger-Junior Karl-Egon Brammel (Klaus-Peter Blum) zu angeln, der dauernd zwischen den Missverständnissen vermitteln musste, aber wozu hat man schließlich Abitur.
Nicht ohne Verwechslungen
Natürlich hielt sich auch das Hotelpersonal nicht zurück, schon gar nicht der trinkfreudige Gustav Frosch (Lothar Maier) in seiner Funktion als Barkeeper und Portier, der es auf Köchin und Zimmermädchen Giselle (Nicole König) abgesehen hatte. Aber natürlich ging das nicht ohne Eifersüchteleien und Verwechselungen ab.
Zu allem Überfluss nutzte das geschickt Gaunerpärchen Mister Mayer (Heinz Gröger) und seine unverwüstliche Sekretärin Lotte Huhn (Ute Gröger) die Situation nach Kräften für sich aus und prellte die Metzgersgattin um ihr sauer verdientes Geld. Nur gut, dass sie die Rechnung ohne Kommissar Lauer (Marius Bäcker) gemacht hatten. Er sorgte in seiner Premierenrolle kräftig mit für ein gutes Ende.
Im Soufleurkasten führte erstmals Annika König die Theatergruppe sicher um jede Klippe herum und für das gute Aussehen sorgten die Maskendamen Nicole König, Sophia Gamradt und Annika König, hier in Doppelfunktion. Timo Jäger bannte das ganze digital auf die Platte, damit diese und auch die nächste Generation noch viel zu lachen haben.
Das Publikum in der zweimal ausverkauften Turnhalle dankte es der turbulenten Schauspielertruppe mit stehendem Applaus, dieser so wichtigen Währung. Wer braucht da noch Bitcoins?