Der Südwestrundfunk strahlt in seiner Sendung "Zur Sache" einen Beitrag über angeblich falsche Nebenkostenabrechnungen aus
Turbulenzen um Wohnungsbau GmbH heute Thema im TV
SPD-Mitglieder im Gespräch mit Mietern der Wohnungsbau GmbH
Von Gernot Kirch Der Südwestrundfunk strahlt heute Abend (Donnerstag) um 20.15 Uhr in seiner Sendung "Zur Sache" einen Beitrag über angebliche falsche Nebnkostenabrechnungen der Wormser Wohnungsbau GmbH in der Thomasstraße aus. Es geht dabei um Kosten für Wasser, Müllentsorgung und Strom. Die Wohnungsbau ist nun um eine lückenlose Aufklärung bemüht.
Die SPD äußerte sich am Donnerstag in einer Presserklärung wie folgt: Überproportional gestiegene Kosten, fragwürdige Abrechnungen über Jahre hinweg und immer wieder unliebsame Erlebnisse in der Kommunikation mit der Wohnungsbau Worms GmbH trüben aus Sicht des Mieters Walter Baron, sowie weiterer Mieter das Leben im Projekt "generationenübergreifendes Wohnen in Miete" in der Neuhausener Thomasstraße. "Die Initiative unseres Ortsvorstehers Uwe Merz, einen Schlichter zu bemühen, wurde leider von der Geschäftsführung der Wohnungsbau nicht aufgegriffen", bedauert Walter Baron. Gemeinsam mit weiteren Mietern des Wohnprojekts, äußerten die Mieter am Montag im Gespräch mit der Wormser SPD-Fraktion zudem ihr Unverständnis, dass eine eigens vereinbarte Klärungsfrist bereits um zwei Wochen überzogen worden sei - trotz eines erinnernden Schreibens an die Wohnungsbau. "Leider haben wir wiederholt den Eindruck gewinnen müssen, dass unsere Rückfragen nur sehr zögerlich beantwortet werden", ärgert sich Baron.
"Dass die Gemeinschaft vor Gericht klagen und gewinnen könnten, sorgt uns im Vergleich zum geschilderten Verhalten der Wohnungsbau weitaus weniger", griff SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst den Verdruss seiner Stadträte über die städtische Beteiligungsgesellschaft auf. Hier sei erheblicher Klärungsbedarf zu erkennen, da der gute Ruf des Unternehmens auf dem Spiel stehe. Deshalb schlägt die SPD vor, dass ein externer Gutachter diesen Vorgang zeitnah prüfen soll. "Unabhängig wie verfahren wird, sehen wir einen massiven Klärungsbedarf im Sinne der Mieter", urteilte Horchheims Ortsvorsteher Volker Janson. "Es muss mal wieder an die ureigenste Aufgabe der städt. Wohnungsbau erinnert werden", so SPD-Vorsitzender Jens Guth. Es geht nämlich um die Bereitstellung von gutem und günstigem Wohnraum für Alleinstehende bis zur Großfamilie, so Guth und Horst abschließend.