
Von Marcus Diehl › Drei Spieltage vor dem Saisonende ist die Aufstiegsfrage in die A-Klasse Alzey-Worms entschieden! Während die SG Spieheim/Albig schon etwas länger als Aufsteiger feststeht, folgte am Sonntag der TuS Hochheim – mit einem für Spitzenteams würdigen Ergebnis. Beim TuS Weinsheim holte sich der TuS mit einem 17:1 (8:0)-Kantersieg die nötigen Punkte.
Nur die Reihenfolge der ersten beiden Tabellenplätze ist noch nicht in trockenen Tüchern. In dieser Saison gibt es nur eine B-Klasse, sodass die Relegation wegfällt und der Erste und Zweite direkt aufsteigen. Für den TuS Hochheim wäre sogar die Meisterschaft noch möglich. Zwei Punkte beträgt der Rückstand, auf einen Ausrutscher darf man noch hoffen.
Ob am Ende der erste oder der zweite Tabellenplatz herauskommt – der TuS hat auf jeden Fall eine überragende Saison gespielt, Trainer Amin Hadj-Chaib eine gefestigte Mannschaft geformt. Viele Akteure tragen seit der Jugend das TuS-Trikot. Die gute Jugendarbeit macht sich jetzt bezahlt. Gepaart mit einigen externen Neuzugängen und Spielern mit viel Erfahrung bildete das Team eine homogene Einheit.
Oliver Reuber glänzt mit bisherigen 36 Saisontoren in der Offensive und Steve Kaiser gibt sein Fußballwissen in der Defensive an das Team weiter. Drei Niederlage stehen zu Buche. Im Hinspiel gegen die SG Spiesheim/Albig war der TuS chancenlos. Diesen Umstand hat er im Rückspiel wieder weggemacht. Nur die zwei weiteren Niederlagen gegen Alsheim und Wörrstadt II passen nicht ganz ins Bild.
In zahlreichen Partien war der TuS zu übermächtig für die Kontrahenten. Ein Schnitt von fast fünf erzielten Toren pro Spiel macht dies deutlich. Nach dem Abstieg 2018 in die B-Klasse steht der TuS endlich wieder in der A-Klasse. Er wollte nicht mit unüberlegten Hauruckaktionen wieder zurück.
Die Jugendarbeit zu stärken, um irgendwann den Nutzen daraus ziehen zu können. Dies war ein langer Weg, der sich jetzt ausgezahlt hat. Großen Anteil daran hat der Coach. Viele Spieler waren schon in der Jugend unter seiner Führung aktiv. Er formte ein Team mit individuellen Stärken und viel Kameradschaft. Alle im Kader – ob im Einsatz oder nicht – hatten durch ihre Unterstützung einen Anteil am Erfolg. Der Coach gab mit einer regen Trainingsbeteiligung auch einiges zurück.
Von diesem Weg sollte der TuS Hochheim nicht abrücken. Sicherlich wird es irgendwann auch Rückschläge geben, aber das ist normal im Sport. Jetzt gilt es, dem TuS Hochheim zum Aufstieg zu gratulieren und ihnen zu wünschen, dass er an seinen Tugenden auch in der A-Klasse festhält