Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
Sie sind hier: Startseite » Sport » TuS Neuhausen warf den Nachbarn Eintracht Herrnsheim aus dem Rennen
Di., 09. Juli 2013, 14:43 Uhr
Bei der 46. Wormser Fußball-Stadtmeisterschaft steht der B-Ligist am Mittwoch um 18.30 Uhr gegen Wormatias U23 im Halbfinale Ausrichter TSG Pfeddersheim traf im 2. Halbfinale auf den ASV Nibelungen Worms
TuS Neuhausen warf den Nachbarn Eintracht Herrnsheim aus dem Rennen
Nach einem Doppelpass hatte Dino Smajlovic freie Bahn und schob das runde Spielgerät zum 4:0 für Wormatias U23 gegen den SV Horchheim ein. Foto: Klaus Diehl
VON KLAUS DIEHL Zeichnet sich im Finale der 46. Wormser Fußball-Stadtmeisterschaft, die Wiederholung des vorjährigen Endspiels zwischen dem Ausrichter und Titelverteidiger TSG Pfeddersheim und Wormatia U23 ab? Die Wormaten sind heute Abend gegen den B-Ligisten TuS Neuhausen sicherlich klarer Favorit, derweil der Oberligist TSG Pfeddersheim am späten gestrigen Dienstagabend mit dem Landesliga-Aufsteiger ASV Nibelungen Worms, schon eine schwerere Aufgabe zu lösen hatte. Nachdem besonders große Überraschungen bisher ausblieben, sieht man einmal vom 3:1-Sieg des B-Klassenaufsteigers SV Leiselheim gegen TuS Hochheim ab, so überraschte am Montagabend der in die B-Klasse abgestiegene TuS Neuhausen mit einem verdienten 2:1-Sieg gegen den Bezirksliga-Aufsteiger Eintracht Herrnsheim und zog damit in das Halbfinale ein. In den weiteren Spielen der Viertelfinalrunde gab es viele Tore, denn Pfeddersheim setzte sich gegen Ataspor Worms mit 9:0, der ASV Nibelungen Worms mit 8:2 gegen den SV Leiselheim und Wormatias U23 mit 5:0 gegen den Landesliga-Aufsteiger SV Horchheim durch
Nachdem der Oberligist in der 5. Minute durch Dennis Seyfert und nur drei Minuten später durch Neuzugang Jonas Frey mit 2:0 in Führung gehen konnte, war die Partie praktisch schon entschieden. Zumal Marcel Veek und Björn Miehe zum 4:0-Pausenstand nachlegen konnten. Von Ataspor hätte man sich etwas mehr Widerstand gewünscht.Christopher Ludwig, Dennis Seyfert, Sebastian Schulz und zweimal Enis Aztekin sorgten für die weiteren Tore im zweiten Durchgang zum 9:0 für den klar überlegenen Oberligisten.
ASV Nibelungen Worms –
SV Leiselheim 8:2 (2:1)
Der B-Klassenabteiger hielt sich in den ersten 45 Minuten gegen den Neu-Landesligisten noch sehr beachtlich, zumal ihr Torjäger Patrick Battschinger nur eine Minute nach der Nibelungenführung durch Hasan Atacan (11.) zum 1:1 ausgleichen konnte. Erst in der 43. Minute gelang dem Ex-Ataspor-Spielertrainer Askan Tuna die erneute Nibelungen-Führung. Nach Wiederanpfiff ging es jedoch Schlag auf Schlag und innerhalb von zehn Minuten konnten die Nibelungen durch Tore von Mirko Kremer (48.) und Thomas Burkhard (55.) ihren Vorsprung auf 4:1 ausbauen. Zweimal Mirko Kremer und zweimal Askan Tuna erhöhten für die Nibelungen bis zur 83. Minute auf 8:1, ehe Patrick Tassotto drei Minuten später mit dem zweiten Tor für den SVL, das Endergebnis ein klein wenig verschönern konnte.
VfR Wormatia Worms II –
SV Horchheim 5:0 (1:0)
In dem mit Spannung erwarteten Spiel des Neu-Landesligisten SV Horchheim und dem etablierten Landesligisten von Wormatias U23, wurde im Verlauf der 90 Minuten deutlich, dass die Wormaten schon länger im Training sind als die „Jungen Wilden“ des SVH. Dennoch konnten diese bis zur 43. Minute die Partie offen halten, ehe Georgios Goulas mit einem gelungenen Schlenzer hoch in das Dreieck SVH-Keeper Sascha Ersch keine Abwehr-Chance ließ. Zu diesem Zeitpunkt hätte aber auch Horchheim führen können, als Igor Alexis seinen frei stehenden Mitspieler Ronald Opoku übersah und selbst den Abschluss suchte. Eine Vorentscheidung fiel 20 Minuten vor dem Abpfiff als Max Beck einen Handelfmeter sicher zum 2:0 verwandeln konnte, nachdem er zuvor schon einmal am Pfosten des SVH-Tores gescheitert war. In der Endphase durfte Horchheim aber froh sein, nicht noch mehr als drei Tore zum 0:5-Endstand aus ihrer Sicht hingenommen zu haben. Erneut Georgios Goulas (76.), Dino Smajlovic (79.) und Benjamin Henke (88.) waren die Torschützen für die Wormaten.
Eintracht Herrnsheim –
TuS Neuhausen1:2 (1.0)
Ähnlich wie beim 4:2-Sieg im letzten Spiel der Achtel-Finalrunde gegen den TuS Weinsheim, wo man nach einem 1:2-Pausenrückstand noch mit 4:2 gewinnen konnte, verlief auch dieses Spiel aus Neuhauser Sicht. Die Eintrachtler, die mit einem 3:1-Sieg gegen den SV 1914 Pfeddersheim den Einzug unter die letzten acht Mannschaften erreicht hatten, führten zur Pause nicht unverdient durch ein Tor von Mehmet Ildiz (22.), der eine Ecke direkt verwandeln konnte, mit 1:0. Doch nach dem Wiederanpfiff zeigte sich Neuhausen wie ausgewechselt und übernahm immer mehr das Geschehen auf dem Platz. Die Mannschaft wirkte frischer, derweil den Eintrachtlern ihre Meisterschaftsfeier noch keine 48 Stunden davor wohl noch etwas in den Knochen steckte. In der 67. Minute konnte Patrick Schwarz zum 1:1 ausgleichen und für den Siegtreffer sorgte ausgerechnet der Ex-Eintrachtler Simon Hessel zehn Minuten vor dem Abpfiff. Zu diesem Zeitpunkt wäre sogar ein höherer Sieg für Neuhausen möglich gewesen. Den Schlusspfiff musste sich der herausragende Neuhauser Dominik Amrugiewicz von außerhalb des Platzes anhören, da er in der 85. Minute die Ampelkarte sah.