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Mo., 10. Februar 2014, 21:58 Uhr
Der Verein „Freier Blick auf den Dom” möchte am Dienstagnachmittag mit einer Unterschriftenliste den Stopp der Weiterbearbeitung des Bauantrages der Domgemeinde erreichen
Über 6.000 Unterschriften sollen an OB überreicht werden
Die Grafik zeigt einen Entwurf, wie sich der Verein ein "Haus am Dom" vorstellen könnte.
Von Gernot Kirch Insgesamt hat der Verein "Freier Blick auf den Dom zu Worms" mit Stand vom Montagabend 7.200 Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt, mit dem ein Bürgerentscheid initiiert werden soll, welcher das "Haus am Dom" verhindern soll. Am Sonntagabend wurde diese Zahl vom Verein vor laufenden Kameras eines SWF-Frensehteams im Rahmen der Lichterkette am Südportal des Doms verkündet. Allerdings wurden die Unterschriften danach noch einmal sorgfältig geprüft, um sicher zu gehen.
Nach dieser gründlichen Überprüfung der Unterschriften durch den Verein hat sich ergeben, dass die Zahl von 6.000 benötigten Unterschriften durch wahlberechtigte Bürger deutlich überschritten wurde. Eine genaue Zahl nannte der Verein nicht. Die leicht gesenkte Zahl kam wohl dadurch zu Stande, da die Nicht-Wormser Bürger und unleserliche Adressen abgezogen wurden.
Obwohl der Verein nun die notwendige Zahl erreicht hat, möchte er aus Gründen der absoluten Sicherheit für gültige Stimmen noch eine gewisse Zeit weitersammeln. Daher wird am Samstag wieder mit einem Stand in der Fußgängerzone präsent sein. Über den genauen Ort, an dem der Stand stehen soll, möchte der Verein noch informieren.
Übergabe an Oberbürgermeister
Am Dienstagnachmittag möchten Vertreter des Vereins im Büro des Oberbürgermeisters ein Dokumentmit der Aufforderung an die Stadtverwaltung überreichen, bis zu einer Entscheidung durch die Bürger mittels eines Bürgerentscheids, die weitere Bearbeitung des Bauantrags der Domgemeinde für das "Haus am Dom" ruhen zu lassen. Dabei wird der Vorstand des Vereins die mehr als 6.000 Unterschriften zur vertraulichen Einsichtnahme abgeben. Damit möchte der Verein belegen, welch hoher Druck aus der Bevölkerung von Worms kommt, die Bearbeitung des Bauantrags nicht weiter zu bearbeiten.
Noch kein Antrag für Bürgerbegehren
Die Übergabe des Dokuments und der 6.000 Unterschriften ist nach Informationen des Vereins aber noch nicht die offizielle Eingabe der 6.000 Unterschriften an die Stadtverwaltung sein, damit diese prüfen kann, ob die Fragestellung den Bestimmungen der Rheinland-Pflälzischen Gemeindeordnung für ein Bürgerbegehren entspricht. Dies wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.