
Nicht nur hinter den Kulissen, wo zurzeit umfangreiche Brandschutzarbeiten durchgeführt werden, tut sich im Heinrich-Völker-Bad einiges: Die über 50 Jahre alte Fassade aus Klinker wird saniert, da bei den regelmäßig stattfindenden Begehungen und Instandhaltungsmaßnahmen im Heinrich-Völker-Bad geschädigte Bereiche an der Klinkerfassade festgestellt wurden. Der sich hinter dem schwarzen Deckmörtel befindende helle Kalkmörtel hat sich zersetzt.
Vom Zustand bzw. von der Beseitigung des Schadens machte sich Beigeordneter Uwe Franz ein Bild und ließ sich dabei ausführlich von Dipl.-Ing. Andreas Neiss, Neiss Tragwerksplanung GmbH, Bernd Göbel, Frank Natursteine GmbH und Bauleiterin Dipl.-Ing. Ursula Awenius-Regente über die aktuell durchgeführten Arbeiten informieren. „Laut Gutachten wurde an dem 60er Jahre Bau der falsche Deckmörtel verwendet. Aber auch rostige Drähte im Mauerwerk haben Risse verursacht, die es erforderlich machten die Klinkersteine auf einer Fläche von 150 Quadratmeter komplett auszubauen und neu zu vermörteln, so Dipl.-Ing. Andreas Neiss. „Zusätzlich sichern wir die Fassade durch sogenannte Luftschichtanker“, ergänzte Bernd Göbel. Die Gesamtkosten der Klinkersanierung, die Ende des Monats abgeschlossen sein wird, belaufen sich bei 55.000 Euro.
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