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Mi., 28. Juni 2017, 14:08 Uhr
Fünftes Deutsch-Chinesisches Jugendfußballturnier zu Gast / Vorrundenspiele und interkulturelles Training in Worms
Über den Sport gemeinsame Erfahrungen sammeln
Von rechts: Freuen sich gemeinsam auf das fünfte Deutsch-Chinesische Jugendfußballturnier: Uwe Franz, Sportdezernent der Stadt Worms, Klaus Schlappner, Kulttrainer und ehemaliger Trainer der chinesischen Nationalmannschaft, Zhang Junhui, Gesandter der Volksrepublik China in Deutschland, Felix Kurz, Vorstandsvorsitzender der GDCF MRN, Uwe Kaliske, Fachbereichsleiter Sport und Freizeit der Stadt Mannheim, David Linse, Fachbereichsleiter Internationales, Integration und Protokoll der Stadt Mannheim.
Vom 28. Juni bis 5. Juli werden vier Fußballteams, begleitet von hochrangigen Delegationsleitungen aus Qingdao, Xiamen, Shenyang und Yanbian, die Metropolregion Rhein-Neckar besuchen und an einem U-16-Fußballturnier mit sechs deutschen Teams teilnehmen. Zum fünften Mal wird das Turnier, der Höhepunkt des Jugendaustauschs, zwischen der Volksrepublik China und Deutschland nun schon, diesmal am 1. und 2. Juli, ausgetragen und erstmals wird eine Vorrundengruppe ihre Spiele in Worms absolvieren.
„Der Fußball ist eine gute Basis, die partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zu intensivieren“, so der Wormser Sportdezernent Uwe Franz. „Ich bin deshalb froh, dass wir einen Gruppenspieltag in Worms durchführen können. Mein Dank gilt Andreas Hahn, Vorstandsmitglied und verantwortlich für den Jugendbereich beim VfR Wormatia, für die gute und kooperative Zusammenarbeit“, betont Franz.
Zudem veranstaltet der SV Horchheim am 29. Juni ab 15 Uhr ein interkulturelles Training, an dem neben Jugendspielern des SV Horchheim die chinesischen Teams aus Shenyang und Xiamen teilnehmen werden. Im Rahmen verschiedener Spielformen soll das Kennenlernen der Teilnehmer und der unterschiedlichen Kulturen ermöglicht werden, bevor der Fußball bei zwei Freundschaftsspielen rollen wird. Zum Abschluss gibt es dann noch ein gemeinsames Essen aller Teilnehmer. Das interkulturelle Training wird von Experiment e.V. durchgeführt, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Bonn, die sich den Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen zum Ziel gesetzt hat. „Dieses Training wird nur durch die umfangreiche und schnelle Unterstützung von Wilfried Adelfinger, Vorsitzender des SV Horchheim, und seinem Team ermöglicht, dafür herzlichen Dank“, lobt Uwe Franz.
Das Deutsch-Chinesische Jugendfußballturnier für U-16-Teams erhält weitere prominente Unterstützung: In diesem Jahr fördert die Stiftung Mercator, die ihren Hauptsitz in Essen hat, zum ersten Mal das Jugendaustauschprojekt. Der ehemalige Bundesligatrainer und Trainer der chinesischen Nationalmannschaft, Klaus Schlappner, der Mannheimer Erste Bürgermeister a.D. Dr. Norbert Egger und der Vorstandsvorsitzende der „Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Mannheim/Rhein-Neckar e.V. (GDCF MRN)“, Felix Kurz, initiierten das Jugendaustauschprojekt 2012 zum ersten Mal. Ihr Ziel: Über den Sport, insbesondere den Fußball, können sich die Jugendlichen kennenlernen, gemeinsame Erfahrungen sammeln, die andere Kultur verstehen, respektieren und Freunde werden. Und aus diesen Freundschaften entwickeln sich dann weitere Kooperationen.
Mittlerweile ist das Projekt eine feste Größe in den Beziehungen zwischen Deutschland und China geworden. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der Botschafter der Volksrepublik China, Shi Mingde und Bayern-Torwart Tom Starke haben dieses Jahr die Schirmherrschaft übernommen. Diesmal wird das Turnier am 1. und 2. Juli in Worms und Mannheim ausgetragen. Die deutschen Teams sind SV Waldhof Mannheim, VfR Wormatia Worms, FC Astoria Walldorf, Auswahl Kreis Bergstraße, Auswahl des BFV Badischer Fußball Verband, FV, Amicitia Viernheim. Das Non-Profit-Projekt finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Sponsoren. „Die Finanzierung dieses Jugendaustauschprogramms wird leider von Jahr zu Jahr immer schwieriger und umso begeisterter sind wir deshalb über die neue Zusammenarbeit mit der Stiftung Mercator“, sagt GDCF MRN-Vorstand Kurz.