Do., 24. April 2014, 10:26 Uhr
Spitzenkandidat der Jungen Liberalen, Christian Götz, zu Gast im Europaparlament
Über die Arbeit der EU informiert
Auf Einladung des Europaabgeordneten Holger Krahmer (FDP) besuchte Christian Götz gemeinsam mit dem Juli-Vorsitzenden Florian Miethe in der letzten Sitzungswoche vor den Europawahlen am 25. Mai das Europaparlament in Straßburg um sich vor Ort über die Arbeit der EU zu informieren.
Seit der geborene Ostdeutsche 2004 ins Europäische Parlament einzog, setzt er sich in Straßburg und Brüssel für eine EU der freien Marktwirtschaft, der offenen Grenzen und der friedlichen Außenpolitik ein. „Leider entfernt sich die EU immer weiter von diesen freiheitlichen Grundprinzipien,“ bedauert der Europaparlamentarier.
Reger inhaltlicher Austausch
Neben aktuellen Themen der EU-Gesetzgebung, wie das Verbot von Plastiktüten, konnte sich der Wormser Nachwuchspolitiker Götz mit Holger Krahmer, der auch Kreisvorsitzender der FDP Leipzig ist, über die anstehenden Kommunalwahlen, die wie in Worms, auch in Leipzig parallel zur Europawahl stattfinden, rege austauschen.
Beide Städte haben einen erdrückenden Schuldenberg zu tragen, der die Handlungsfähigkeit für die Zukunft massiv einschränkt. Daher ist Schuldenabbau, der gleichzeitig mehr Generationengerechtigkeit bedeutet, ein Thema das sowohl Götz als auch Krahmer in den Fokus ihrer politischen Arbeit in ihrer Heimatstadt stellen wollen. „Worms hat kein Einnahmen-, sondern viel mehr ein Ausgabenproblem,“ so Götz. „Beispielsweise ist hier das Millionengrab Nibelungenmuseum zu nennen, das über geringe Besucherzahlen und einen fragwürdigen kulturellen Anspruch verfügt. Deswegen sollte es so schnell wie möglich geschlossen werden.
Keine Steuergelder verschwenden
Des weiteren wird durch die Schaffung eines nutzlosen dritten Beigeordneten wertvolles Steuergeld verschwendet, das andernorts dringend gebraucht wird. Auch beim geplanten Rheinland-Pfalz-Tag handelt es sich um ein teures Projekt mit fragwürdigem Nutzen für die Stadt, das nicht weiter verfolgt werden sollte,“ führt der stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Worms aus.
Um die Wormser Wirtschaft anzukurbeln schlägt Götz vor, die Parkgebühren, welche er als „unverschämt hoch“ erachtet, radikal zu reduzieren. „Nach dem Besuch im Europaparlament haben wir noch die Möglichkeit genutzt uns die wunderschöne Stadt Straßburg anzusehen. Nahe dem Dom konnten wir für einen Euro zwei Stunden parken – undenkbar in Worms.“ Zum Ende des Besuchs wünschte Holger Krahmer der FDP Worms und speziell Christian Götz viel Erfolg für die anstehende Kommunalwahl.
Die beiden Politiker vereinbarten den freundschaftlichen Kontakt der beiden Kreisverbände weiter beizubehalten und freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen.