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  • Di., 06. Dezember 2022, 10:58 Uhr
    NIBELUNGENLAND: Landesoffensive unterstützt Bobenheim-Roxheim, Worms und Verbandsgemeinden auf ihrem Weg zur Klimaneutralität

    Über sieben Millionen Euro für Klimaschutzmaßnahmen

    Den weltweiten Temperaturanstieg der Jahre 1850 bis 2021 veranschaulicht die Graphik des britischen Klimawissenschaftlers Ed Hawkins: Umso dunkler das Rot eines Streifens, desto heißer das Jahr. Graphik: www.showyourstripes.info / CC BY 4.0


    Von Florian Helfert › Die Landesregierung hat ihre Pläne vorgestellt, Kommunen mit einem 250 Millionen Euro schweren Investitionsprogramm und einem deutlichen Ausbau der Beratung in ihrem Streben nach mehr Klimaschutz massiv zu unterstützen. Federführend ist das Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität.

    Pia Schellhammer, Grünen-Landtagsabgeordnete aus Rheinhessen, erklärte hierzu: „Worms kann von den umfangreichen Unterstützungsangeboten des Landes mittels der kommunalen Klimaoffensive stark profitieren.“

    Löwenanteil im Nibelungenland geht nach Worms

    Das millionenschwere Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) erachtet auch der SPD-Landtagsabgeordnete Jens Guth als ein starkes Zeichen. „Durch KIPKI kann Worms über 3,6 Millionen Euro an Förderung für Klimaschutzmaßnahmen erwarten – das wird unseren Bemühungen für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz einen starken Schub verleihen“, so Guth.

    Für einen Schub eingeplant sind auch die Verbandsfreie Gemeinde Bobenheim-Roxheim (249.412 Euro), die Verbandsgemeinde Monsheim (311.682 Euro), die VG Eich (391.078 Euro) sowie die VG Wonnegau (626.959 Euro). Anteilig erhält auch der Landkreis Alzey-Worms aus der „einhwohnergebundenen Pauschalförderung“ des KIPKI Fördermittel und zwar über 1,96 Millionen Millionen Euro.

    Chance für Klimaschutz und kommunale Haushalte

    Mit Hilfe des Programms können insbesondere Investitionen in Schulen und Kitas oder in eine klimafreundliche Mobilität erfolgen. Aber auch eine nachhaltige kommunale Energieversorgung kann unter anderem finanziert werden. SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp nennt mit Photovoltaik-Modulen und Stromspeicher für Dorfgemeinschaftshäuser oder Sporthallen sowie mit Fahrradabstell- und Serviceeinrichtungen abseits von Bus- und Bahn-Haltestellen konkrete Optionen. „Das neu aufgelegte Programm bietet viele Chancen“, so Anklam-Trapp weiter.

    Für den Klimaschutz und den kommunalen Haushalt bedeutet das aufgelegte Programm der Landesregierung jeweils gleichermaßen eine große Chance.

    Hintergrund

    Verbandsgemeinden, verbandsfreie Gemeinden, Städte und Landkreise sollen die direkt zur Verfügung gestellten KIPKI-Fördermittel voraussichtlich ab dem 1. Juli 2023 beantragen können. Das Programm ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt. Das Land erlaubt das Kombinieren der Förderung mit anderen Förderprogrammen, sofern deren Urheber dies nicht ausschließen.

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