Die Nikolaus-Doerr-Halle wird vorübergehend zur Unterbringung von Menschen genutzt, die Opfer von Krieg und Bombenterror wurden
Übergangsquartier für Kriegsflüchtlinge
In der Nikolaus-Doerr-Halle werden für eine Übergangszeit Kriegsflüchtlinge untergebracht. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Stadt Worms bekommt zurzeit im 14-Tage-Rhythmus rund 40 Flüchtlinge meist aus dem Bürgerkriegsland Syrien zugewiesen, die sie unterbringen muss. Da bei der nasskalten Jahreszeit dünne Zelte keine Alternative darstellen und Container nicht so rasch zu beschaffen sind, muss die Verwaltung kurzfristig auf feste Gebäude zurückgreifen. Sehr gut eignen sich hierfür Sporthallen, da dort sanitäre Anlagen und Duschen vorhanden sind.
Die Stadt Worms hat daher entschieden, für einen begrenzten Übergangszeitraum, bis genügend Containeranlagen erreichten worden sind, die Nikolaus-Doerr-Halle im Wormser Nordend zu nutzen.
Gegenüber dem NK erklärte der zuständige Dezernent Waldemar Herder am Mittwoch, die Entscheidung zur Nutzung der Nikolaus-Doerr-Halle sei gefallen. Jetzt laufen die Planungen auf Hochtouren. In der nächsten Woche wolle die Stadt Details bekannt geben. Zurzeit wolle die Stadt keine weiteren Aussagen treffen.
Solange die Nikolaus-Doerr-Halle für Kriegsflüchtling, die dem Terror und den Bomben entkommen sind, genutzt wird, kann dort kein Sport durchgeführt werden. Nähere Informationen dazu, wie auch zur Möglichkeit den Flüchtlingen zu helfen, wird der NK in seiner nächsten Ausgabe publizieren.