
Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Wormser Stadtgesellschaft haben sich zu einer überparteilichen Initiative zusammengeschlossen, um Stephanie Lohr bei der Oberbürgermeisterwahl am 13. September zu unterstützen. Ihr gemeinsames Ziel: Stephanie Lohr soll die erste Oberbürgermeisterin in der Geschichte der Stadt Worms werden.
Zu den Unterstützerinnen zählen Frauen verschiedener Generationen, Berufe und gesellschaftlicher Bereiche – aus Wirtschaft, Medizin, Ehrenamt, Kultur und öffentlichem Leben. Mit dabei sind unter anderem die Wormser Ehrenbürgerin Ilse Lang, die Unternehmerin Dr. Alexandra Kohlmann, die Ärztin Dr. Angela Hess sowie Elke Kern-Korte, Carolin Trapp, Ute Eller, Rahel Kurt, Brigitte Böhm, Kirsten Zeiser und Sumera Nizani-Jeckel. Gemeinsam wollen sie deutlich machen, dass ihre Unterstützung über Parteigrenzen hinweg reicht.
Für Ilse Lang ist die mögliche Wahl Lohrs zur ersten Oberbürgermeisterin von Worms ein Herzensanliegen. Es sei an der Zeit, dass eine starke Frau das höchste Amt der Stadt bekleide – „und zwar eine, die es kann“, betont die Wormser Ehrenbürgerin.
Gerade dieser Punkt ist den Frauen wichtig: Ausschlaggebend sei nicht nur, dass Stephanie Lohr eine Frau ist, „entscheidend sind ihre Fähigkeiten, ihre Erfahrung und ihre aufrichtige Persönlichkeit“. Dass mit der geeignetsten Kandidatin zugleich erstmals eine Frau an der Spitze der Stadt stehen könnte, mache die Wahl zu einer besonderen Chance.
Sumera Nizani-Jeckel, eine der Initiatorinnen, hebt dabei ausdrücklich den überparteilichen Charakter der Initiative hervor. Sie stehe hinter Stephanie Lohr „nicht, weil sie einer bestimmten Partei angehört, sondern weil ich von ihrer Kompetenz, ihrer Energie und ihrer Persönlichkeit überzeugt bin.“ Zugleich sei es ihr wichtig, eine starke Frau zu unterstützen, die das Potenzial habe, Worms mit Mut, Engagement und Weitblick in die Zukunft zu führen. Auch Elke Kern-Korte und Carolin Trapp ist wichtig, dass die Initiative unabhängig von Parteizugehörigkeiten verstanden wird. Es gehe um die Person Stephanie Lohr und die Frage, wem sie die Führung der Stadt in den kommenden Jahren zutrauen.
Zum Start der Initiative erscheint ein gemeinsames Video, in dem Wormserinnen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe persönlich erklären, warum sie Stephanie Lohr unterstützen.
Aus Sicht der Unterstützerinnen bringt Lohr für das Amt eine besondere Kombination aus kommunaler, beruflicher und politischer Erfahrung mit. Sie stellen sowohl ihre Heimatverbundenheit heraus als auch ihre Ehrlichkeit. Authentizität zeige sich bei Stephanie Lohr auch eben darin, dass „sie keine leeren Versprechungen macht“. Dabei denke sie trotzdem groß und habe „das Format, diese großen Strategien auch umzusetzen.“
Gerade angesichts der Herausforderungen der kommenden Jahre sei die Wahl des Oberbürgermeisters keine Frage von Parteifarben oder Sympathien allein. Eine Stadt mit mehr als 85.000 Einwohnern, einer großen Verwaltung und zahlreichen Beteiligungsgesellschaften brauche an ihrer Spitze Führungserfahrung, Sachverstand, Entscheidungsstärke und die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen.
Gleichzeitig hätte die Wahl eine historische Dimension: Noch nie stand eine Frau an der Spitze der Stadt Worms. Frauen tragen längst selbstverständlich Verantwortung in Unternehmen, Medizin, Vereinen, Kultur, Bildung, Ehrenamt und Familien. Dass sich dies erstmals auch im höchsten Amt der Stadt widerspiegeln könnte, wäre für die Unterstützerinnen ein starkes Signal.
Stephanie Lohr selbst zeigt sich dankbar für die Unterstützung: „Dass sich so unterschiedliche Frauen aus unserer Stadt unabhängig von Parteigrenzen zusammentun und mir ihr Vertrauen schenken, bedeutet mir sehr viel. Besonders freut mich, dass sie dabei nicht nur auf die Frage Frau oder Mann schauen, sondern auf Erfahrung, Haltung und die Ideen für unsere Stadt. Für diese Unterstützung bin ich sehr dankbar.“
Mit ihrem gemeinsamen Engagement wollen die Wormserinnen nun weitere Frauen ermutigen, sich der Initiative anzuschließen und ihre Unterstützung sichtbar zu machen.
Mehr Informationen und die Möglichkeit mitzumachen bieten sich unter wormserinnen.de
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