Am vergangenen Sonntag kam es bei der TSV Schott Mainz seit langem mal wieder zu einem Rheinhessenderby. Bisher gestaltete sich der Start der SKC-Damen in die 2. Bundesliga eher holprig. Daher wollte man beim Derby nun unbedingt die zwei Punkte mit nach Hause nehmen.
Es starteten Julia Jöhnk und Nina Lipka in die Partie. Nina (555 Kegel) legte vielversprechend los und konnte den ersten Mannschaftspunkt erzielen. Julia musste nach 70 Wurf verletzungsbedingt die Bahn verlassen und wurde durch Julia Breyvogel ersetzt. Beide erzielten ein Gesamtergebnis von 496 Kegeln. Den Mannschaftspunkt musste man den Mainzern überlassen.
Das Mittelpaar bestehend aus Yvonne Haußmann und Franziska Weil ging mit einem kleinen Rückstand ins Rennen. Beide zeigten ein schönes Kegelspiel auf den anspruchsvollen Bahnen. Mit einem eindrucksvollen Räumergebnis erzielte Yvonne 597 Kegel und ihren Mannschaftspunkt. Auch Franziska wusste vor allem ins Räumen zu überzeugen und erzielte den Tageshöchstwert mit 603 Kegeln. Auch sie gewann ihren Mannschaftspunkt ungefährdet.
Dana Klonner und Daniela Olson hatten nun die Aufgabe, den Vorsprung von +77 Kegel nach Hause zu bringen. Beide agierten souverän und Dana konnte mit 555 Kegeln noch einen Mannschaftspunkt sichern. Daniela gab ihren mit 528 Kegeln an die Mainzerin ab. Damit erzielte man endlich den ersten Sieg in der zweiten Bundesliga.
Die erste Herrenmannschaft machte sich am Samstag auf den Weg nach Haßloch, um an dem letzten Sieg anzuknüpfen. Es starteten Sebastian Klonner und Benny Völpel. Sebastian erzielte mit 586 Kegeln den ersten Mannschaftspunkt während Benny seinen mit 564 Kegeln denkbar knapp mit zwei Kegeln abgeben musste.
Im Mittelpaar agierten Jonni Franz und Tobias Kräuter. Jonni erwischte keinen guten tag und machte auf der letzten Bahn Platz für Leon Franz, der sein Debüt in der ersten Mannschaft ordentlich feierte. Mit einer Bahn von 152 Kegeln überzeugte er auf ganzer Linie. Tobias mit 563 Kegeln machte sein Duell erneut spannend und erzielte erst durch einen Schlusssprint von 159 Kegeln seinen Punkt.
Das Schlusspaar bestehend aus Gerd Böß und Pierre Schulz musste nun den Vorsprung halten und noch mindestens einen Punkt sichern. Gerd gab seinen Punkt mit 563 Kegeln an die Gegner ab. Pierre zündete ein Feuerwerk mit bärenstarken 637 Kegeln und sicherte den letzten Punkt. Vor allem im Räumen wusste Pierre mit 260 Kegeln zu überzeugen.