
Drei Gruppen, drei Prüfungen, drei Geschichten – so hätte das Motto der diesjährigen Budo-TaeKwonDo Prüfung im ALISA Zentrum lauten können, da sich aufgrund der kontinuierlichen Aufbauarbeit der Budosport-Pädagogin Doris Vögeli insgesamt 17 Schüler in drei verschiedenen Graduierungen zur Prüfung angemeldet hatten.
Den Beginn machten Eslem Bekar, Deon Jitt Joseph, Mahir Kesler, Emil Schreiber, Octavian Slavu und Asim Waheed. Prüfer Uwe Mandler von der Kampfkunstschule Black Belt aus Pfeddersheim begann mit dem Fitnesstest was u.a. bedeutet, zwei Minuten beim Springen durchzuhalten. Eine lange Zeit, die die Schüler aber alle gut meisterten, schließlich haben sie gelernt, nicht aufzugeben.
Hohe Konzentration erforderten die Kreuzformen, eine Abfolge von Bewegungen, die besonders beide Gehirnhälften beanspruchen. Nach dem einen oder anderen holprigen Start, bewiesen alle Schüler eine hohe Kompetenz, in dem sie die Ruhe bewahrten und alle Aufgaben gut bewältigten. Am Ende wurde die Geschichte „Samen“ – erst müssen die Samen gesät werden, bevor wir die Früchte ernten können – vorgetragen. Dies ist der ALISA Stiftung auf alle Fälle wieder einmal gut gelungen, denn alle 6 Prüflinge konnten erfolgreich ihren gelben Streifen überreicht bekommen.
Als nächstes waren die Prüflinge zum gelben Gürtel, Pierre Bahanack Bikoko, Saran und Sidiki Fadiga, Simone und Kimly Kamga Happy sowie Klara Schreiber, dran. Neben dem Fitnesstest und den Kicks, konnten die 1. Bewegungsform sowie das Können bei den Zwei-Schritt-Kämpfen präsentiert werden. Die Prüfung endete mit der Geschichte „Spiegelbild“ – man erntet die Reaktion, welche man mit einem grimmigen oder fröhlichen Gesicht gesät hat. Sehr bewegende Gesichter waren zu sehen, als die Kursleiterin den Schülern, zusätzlich zum gelben Gurt, auch noch einen Satz aus dem Buch „Das Glück in Dir“ mit auf den Weg gab.
Zu guter letzt standen die Prüflinge Kessy Bahanack Bikoko, Asmin Eren, Saran Fadiga, Yaelle Henry und Laouan und Mohamed Mahamat für ihren Gelb-Grün-Gurt auf der Matte. Außer dem bisherigen Programm, galt es neben einer mutigen Rolle vom Stuhl, auch die 2. Bewegungsform sowie acht verschiedene Techniken bei den Zwei-Schritt-Kämpfen zu zeigen.
„Die Familie und der Esel“ wurden selbstbewusst vorgetragen und die Kinder waren sich einig, nicht auf das „Geschwätz“ der Leute zu hören, sondern die Verantwortung für ihr Handeln selbst zu übernehmen. Dass zeigte, dass die vielen Geschichten im Unterricht auch die soziale Kompetenz besonders gefördert haben, was auch hier zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung beigetragen hat.
Das ALISA Zentrum gratuliert allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung und freut sich auf eine weiterhin fleißige Teilnahme an den Trainingsstunden und erfolgreiche Prüfungen in 2025.