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  • Fr., 01. August 2014, 09:21 Uhr
    Stellvertretende Kirchenpräsidentin predigt am 3. August in Gedenken an den Ersten Weltkrieg

    Ulrike Scherf in der Magnuskirche

    Am kommenden Sonntag, dem 3. August, um 10 Uhr predigt die stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Ulrike Scherf, in der Magnuskirche am Weckerlingsplatz.

    Dabei steht der Wochenspruch im Mittelpunkt und bildet die Grundlage zur Gedenkpredigt an den Ersten Weltkrieg: „So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen“ (Eph 2,19).
    „Das Thema Heimat, Zuhause-Sein betrifft und alle,“ stellt Scherf heraus. „Mal fühlen wir uns ganz zuhause, genießen dies. Und mal möchten wir am liebsten weg von Zuhause, weil es dort nicht harmonisch zugeht oder es zu eng werden droht.“

    Von dem Zuhause, was einige Menschen haben und andere nicht, schlägt die stellvertretende Kirchenpräsidentin die Brücke zum Ersten Weltkrieg, aber auch aktuellen militärischen Konflikte wie  in der Ukraine oder dem Gaza-Streifen. Der Auftrag, den Frieden Christi weiter- und damit auch in die Zuhause der Menschen, zutragen, haben Menschen in der Geschichte immer wieder missachtet, wirft Scherf einen Blick auf die Historie und leitet daraus Handlungsmaximen für unser Verhalten heute ab: „Umso mehr sind wir dem Frieden verpflichtet und aufgerufen, alles, was dem Frieden dient zu fördern und was ihn bedroht, zu verhindern.“

    Scherf kritisiert Rüstungsexporte in Krisengebiete aufs schärfste und pocht auf Grund- und Menschenrechte auch und vor allem für all diejenigen Menschen, die sich in Krisenbieten befinden.
    „Die schrecklichen Kriegsbilder aus der Ukraine und aus dem Gazastreifen erschüttern uns sehr. Die Gewalt auf allen Seiten zeigt die Fratze des Krieges. Umso wichtiger ist es, die Kräfte, die sich für den Frieden einsetzen, zu unterstützen,“ so der Appell Ulrike Scherfs, die den Auftrag für die Kirche in ganz besonderem Gebet in Gedenken an vergangene und aktuelle Kriege und ihre Opfer sieht: „Unser Auftrag als Kirche ist es in besonderer Weise, nicht nachzulassen mit unserem Gebet.“

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