
Vor nicht allzu langer Zeit hatten die Sparkassen Worms-Alzey-Ried und Mainz fusioniert. Im Zuge dieser Fusion wurden nun die Gehälter der Vorstände deutlich erhöht. Im Hinblick auf die Schließung der Sparkassenfiliale, zuletzt den Abzug der SB-Terminals in Abenheim seien die erhöhten Vorstandsgehälter nicht zu vermitteln. „Der weitere Betrieb des Geldautomaten in Abenheim war der Sparkasse zu teuer“, so Fruci. „Dass gleichzeitig nun auch noch die Kontoführungsgebühren erhöht werden, ist ein falsches Signal“.
Die Erhöhung der Vorstandsgehälter ist rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft getreten. Zu diesem Zeitpunkt hatte die fusionierte Rheinhessen-Sparkasse ihre Arbeit aufgenommen. Fruci begrüßt sehr, dass auch Landtagsabgeordneter Jens Guth (SPD) eindeutig erkennen lässt, dass er in im Verwaltungsrat dem Zeitpunkt und der Erhöhung nicht zugestimmt hat. Dessen Vorschlag, ein weiteres Jahr zu warten, um die Fusion der beiden Finanzhäuser auch intern abzuschließen, stieß innerhalb des Verwaltungsrates auf Widerstand, obwohl dies bei anderen Fusionen so gehandhabt worden sei. Vor dem Hintergrund der Filial- und SB-Automatenschließungen sei all dies nur schwer vermittelbar.
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