So., 31. Januar 2021, 14:45 Uhr
INNENSTADT: SPD-Antrag einer Beleuchtung für die Grünanlage Haspelgasse mehrheitlich zugestimmt / Angsträume vermeiden und Zeichen setzen
Umschlagplatz für Drogen und illegale Handlungen
VON STEFFEN HEUMANN | In der jüngsten Sitzung des Ausschusses beantragte die SPD-Innenstadtfraktion die Installation einer Beuleichtung im Bereich der Grünanlage Haspelgasse. Die Nachbarschaft leide unter der Situation, besonders am Abend und und in der Nacht fühlten sich die Anwohner verunsichert und gestört, erklärten die Antragssteller. Da sich die Grünanlage direkt entlang eines Mehrfamilienhauses sowie mehrerer Reihenhäuser erstrecke, fände die Störung direkt vor den Fenstern und Haustüren statt. Das Areal habe sich inzwischen zu einem Umschlagplatz für Drogen und illegale Handlungen entwickelt, nächtliche Besucher würden zudem desöfteren ihre Notdurft vor Ort verrichten.
Da lediglich am Eingang zur Anlage eine Laterne vorhanden sei, stelle das eine Einladung für Dealer und Konsumenten dar, dort unbeobachtet ihren Geschäften nachzugehen. Die uneingeschränkte Teilnahme im öffentlichen Raum sei aber ein zentraler Aspekt der sozialen Sicherheit, heißt es in der Begründung weiter. Daher sei die Installation von Leuchten notwendig, um in den Dunkelstunden die öffentliche Ordnung zu unterstützen. Norbert Haas, SPD, erläuterte, dass Worms sich hier nicht nur für Touristen in ein schlechtes Licht rücke. Man müsse auch Kinder vor Kontakten mit der Drogenszene schützen und dürfe die Altstadt nicht verkommen lassen. Angsträume sollten vermeiden werden, ergänzte Maria Unterschütz, SPD. Sie plädierte, diesbezüglich ein Zeichen zu setzen. Oberbürgermeister Adolf Kessel signalisierte Unterstützung für den Antrag, dem bei einer Enthaltung mit großer Mehrheit zugestimmt wurde. Rund 16.000 Euro seien nötig, um durch weitere Beleuchtungseinheiten Abhilfe zu schaffen, so OB Kessel.