Mit den wärmeren Tagen im Frühling geht sie wieder los: Die Grabgestaltung auf dem Friedhof. Unansehnlich gewordene Winterabdeckungen und Gestecke, Grablichter, Kränze und Dekorationsartikel werden abgeräumt und entsorgt. Auch bei der Neueinpflanzung fällt so einiges an Abfällen an: Leere Blumenerde-Säcke, Blumentöpfe, Folien und vieles mehr. Die Abfälle müssen gemäß der Friedhofssatzung in den dafür aufgestellten und gekennzeichneten Behältnissen getrennt entsorgt werden. Leider machen nicht alle Friedhofsbesucher mit, denn oftmals landen Pflanzenabfälle inklusive Plastik im Grünabfallcontainer.
Der Entsorgungs- und Baubetrieb ist sehr stolz auf die hohe Qualität des Wormser Kompostes und viele Bürger wie auch zahlreiche Winzer setzen den biologischen Dünger im eigenen Garten bzw. den Weinbergen ein. Allerdings stellt das Personal der Kompostanlage häufig starke Verunreinigungen der angelieferten Friedhofsgrünabfälle fest. In mühevoller Handarbeit muss dann nachsortiert werden, um nicht kompostierbare Störstoffe zu entfernen. Besonders häufig finden sich im Grünabfall Plastikblumentöpfe und Folien, aber auch Grableuchten, Betonsockel für Vasen, Keramikschalen, Draht- und Plastikgitter sowie Gummihandschuhe. Daher appelliert der Entsorgungs- und Baubetrieb an die Bürgerinnen und Bürger, bei der Grabpflege umweltbewusst vorzugehen.
Batteriebetriebene Grableuchten aus Plastik sind schadstoffhaltig und gehören deshalb auch nicht in den Restmüll, sondern zählen zu Elektroschrott. Alle Geräte mit Batteriebetrieb können kostenlos auf dem Wertstoffhof abgegeben werden. Empfehlenswerter und umweltschonender ist der Einsatz herkömmlicher Kerzen in Grablichtern aus Glas.
Kranzunterlagen, Steckhilfen und Formteile für Gestecke aus Styropor, Kunststoff- oder Drahtgitter gehören in den Restabfall. Hier gibt es abfallarme Alternativen aus Stroh, Pappe oder Kork. Grabschmuck aus pflanzlichen Materialien gibt es übrigens auch und er lässt sich problemlos kompostieren.
Bei Fragen steht die Abfallberatung unter Telefon 06241/9100 -70 bzw. -72 oder per Mail unter abfallberatung@ebwo.de gerne zur Verfügung.
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