Fr., 21. Mai 2021, 15:45 Uhr
Weihbischof Dr. Udo Bentz besuchte alle Gewinner persönlich / Dritter Platz für Worms
Mainz. Der Mainzer Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz hat am Donnerstag, 20. Mai, gemeinsam mit dem Umweltbeauftragten des Bistums Mainz, Dr. Franz Jakob Hock, die Gewinner des diesjährigen Umweltpreises besucht, und ihnen ihre Preise überreicht. Bei seinen Stationen in Gau-Bickelheim, Worms, Dieburg, Groß-Zimmern, Mainz und Köngernheim erhielt Bentz zahlreiche Eindrücke, wie sich die Menschen im Bistum Mainz für die Bewahrung der Schöpfung engagieren.
„Es ist ein wahres Kaleidoskop“, sagte Weihbischof Bentz am Ende des Tages. „Mit den Preisen ehren wir Einrichtungen, bei denen sich die Bewahrung der Schöpfung nicht auf einzelne Initiativen beschränkt, sondern bei denen zu spüren ist, dass sie sich zu einem festen Konzept verstetigen“, sagte Bentz. Er gab zu bedenken: „Die Sorge um bedrohte Geschöpfe hat immer auch eine soziale Dimension. Auch gefährdete Menschen müssen mit in den Blick genommen werden.“ Eine Herausforderung für die Zukunft sei es, „mehr und mehr einzelne Projekte zu einem institutionellen Schutzkonzept für Nachhaltigkeit und Ökologie zu verstetigen, und dieses Bewusstsein auch an künftige Generationen weiterzugeben.“
Up-Cycling Projekt in Worms ausgezeichnet
Beim Caritasverband in Worms ließ sich der Weihbischof das Konzept des „Up-cycling“ erklären. Beim „Up-cycling“ geht es darum, alte Dinge aufzuwerten und wieder brauchbar zu machen. Im dortigen Caritasladen „CarLa“ werden zum Beispiel Obstschalen verkauft, die aus alten Schallplatten hergestellt sind. Der Caritasverband in Worms erhielt den dritten Preis (750 Euro Preisgeld), weil er eine „ökologische Unternehmenskultur“ implementieren will und diese mit verschiedenen praktischen Maßnahmen umsetzt. Zum Beispiel bietet die Caritas eine Energieberatung für Privathaushalte an, mit der durch den Einsatz von LED-Lampen Energie und Geld eingespart werden kann. Außerdem hat der Verband einen Gemeinschaftsgarten angelegt, mit einer Streuobstwiese und einer Imkerei. „Hier treffen sich alle Generationen und Kulturen“, betont Projekt-Koordinator Thomas Jäger.