
Am vergangenen Mittwoch fand der zweite „Green Day“ des Gauß-Gymnasium Worms statt. Der Green Day ist ein Tag für sechste Klassen, an dem die Schüler während einer Wanderung durch die Natur wichtige Aspekte des Klimawandels und Umweltaufklärung spielerisch erlernen.
Dazu haben sich Schüler der zehnten, elften und zwölften Klasse bereiterklärt, in Gesprächsrunden mit den Sechstklässlern über Themen wie Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien zu reden.
„Wir versuchen den Kindern zu zeigen, dass Begriffe wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit auch im täglichen Leben von Bedeutung sind“, betonte Moritz Obenauer. Die insgesamt neun Stationen bestanden unter anderem aus Recycling, Wasserverschmutzung, Solarenergie, Windkraft und Auswirkungen des Klimawandels. Die Gruppe Recycling klärte die jungen Schüler über die Belastung des Mülls auf. Um die Bedeutung der Abfalltrennung zu verdeutlichen, wurde ein Sortierspiel eingebaut.
Dass es wichtig ist, das Wasser sauber zu halten, vermittelten die Oberstufenschüler Sophie-Luise Schmitt, Sophie Braun und Sina Wickenhäuser von der Gruppe Wasserverschmutzung. Sie bezogen sich beispielsweise auf den Ozean, in dem immer mehr Plastik landet, was zu einer Gefahr für die dort lebenden Tiere wird. Bei der Station „Windkraft“ erklärten die Zehntklässlerinnen Julia Decker, Lara Kurkofka und Leonie Braun den Aufbau eines Windrads anhand eines selbstgebastelten Modells. Zudem wurden Themen wie erneuerbare Energien behandelt, auch im Hinblick auf die Zukunft. Hierbei zeigten die drei ein kleines Auto, das sich nur mithilfe von Solarenergie bewegt. Ein weiteres spannendes Themengebiet beschäftigte sich mit den Auswirkungen des Klimawandels. Viele Schüler zeigten sich überrascht, welch negativer Effekt durch ihn erzielt wird und dass er eine Gefahr für die Erde darstellt. In einer Sitzrunde versuchten die Sechstklässler zusammen mit den älteren Schülern Lösungsansätze zu entwickeln.
Anlass für den Green Day war das „International Student Leadership Symposium" in Amerika 2015, bei dem über Klimawandel, insbesondere erneuerbare Energien, debattiert wurde. Die Teilnehmer hatten die Idee, einen Tag über diese Thematik auch am Gauß ins Leben zu rufen. Für das nächste Schuljahr ist der Green Day erneut geplant, da er auf überwiegend positive Kritik stößt: „Der Green Day ist gut!“, freute sich Simon Kayser, „vielen von uns wird erstmals bewusst, was die Umwelt wirklich bedeutet. Zukünftig werden wir besser auf sie achten.“
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