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  • Mo., 28. November 2016, 10:33 Uhr
    Volleyball: TVA-Damen mussten gegen Feldkirchen Niederlage im Tiebreak hinnehmen

    Und wieder fehlte am Ende die Kraft

    Zu Gast in Feldkirchen konnte der TV Abenheim auch an diesem Wochenende nur sechs Spielerinnen plus Trainer im Mannschaftsbogen eintragen. Marija, die zuletzt vor allem durch ihren starken Angriff dazu beitrug den gegnerischen Mannschaften den einen oder anderen Punkt zu klauen, war leider verhindert. Die Herausforderung: neue Aufstellung, neues Spielsystem und kein Auswechselspieler auf der Bank. Der Spielbeginn gestaltet sich ausgeglichen. Während der TV Feldkirchen schnell in sein Spiel findet, sind die TVA-Damen mehr damit beschäftigt, sich auf ihren teils neuen und ungewohnten Positionen einzufinden, als sich wirklich aufs Spielgeschehen konzentrieren zu können. Eine Aufschlagserie des Gegners setzt massiv unter Druck, verunsichert das gesamte Team und letztlich will rein gar nichts mehr gelingen. Mit einem Endstand von 12:25 geht dieser Satz chancenlos verloren.

    Kopf in den Sand stecken? Niemals!

    Der Kampfgeist war geweckt und obwohl die ersten Punkte erneut an Feldkirchen gingen, blieben die Damen diesmal dran. Mit druckvollen Angaben wendete Sandra zur Satzmitte das Blatt und sicherte zum ersten Mal die Führung. Der Gegner schien verwundert und gleichermaßen überfordert. Dies konnte zum eigenen Vorteil genutzt werden, gezielt die Lücken gesucht und der Satz verdient mit 25:22 beendet werden. Im folgenden Durchgang beginnt Nicole mit einer Serie von Angaben und bringt die Abenheim damit direkt mit 5 Punkten in Führung. Wie beflügelt ziehen die Damen I Punkt um Punkt davon. So dominierte der TVA bis kurz vor Schluss mit 7 Punkten, war dann jedoch gedanklich wohl schon in der Auszeit. Es folgte eine Aufschlagserie des TVF, die durch unsaubere Annahmen und Eigenfehler im Angriff den Gegner bis auf 1 Punkt heran kommen ließ. Dieser Punkt wurde durch eine Fehlentscheidung des Schiedsgerichts an den Gegner vergeben. Der Abenheimer Trainer hatte sich selbst nun nicht mehr unter Kontrolle und haderte mit dem Schiedsgericht, mit der Folge, dass durch eine rote Karte ein Punkt an die Feldkirchener Damen ging, die diesen Vorsprung dann direkt zum Satzgewinn von 27:25 ausbauen konnten.

    Entscheidung im Tiebreak

    Jetzt hieß es allen Ärger beiseiteschieben, volle Konzentration auf den nächsten Satz: Konstant starke und gezielte Angaben setzten den Gegner unter Druck und brachten erneut einen 5-Punkte-Vorsprung. Sabine blühte in diesem Satz voll auf und versenkte über die Mitte gnadenlos die Bälle. Auch Claudia über die Außenposition brachte mit ihren unorthodoxen Angriffen die Abwehr von Feldkirchen ins Wanken. Gegen Satzende machte sich das aktive und flinke Spiel der Abenheimer Damen jedoch bemerkbar. Die Kräfte jedes Einzelnen gingen zu neige und der Gegner eroberte sich viele Punkte zurück, kam aber nur bis auf fünf heran und so wurde der Satz trotzdem noch verdient mit 25:20 gewonnen. Der Spieltag wird erneut in einem Tiebreak entschieden. Leider nicht zu Gunsten des TV Abenheim. Die bereits zum Ende des vierten Satzes schwindenden Kräfte können nicht mehr mobilisiert werden und so gehen Punkt für Punkt bis zum Endstand von 15:6 an die Heimmannschaft. Nichtsdestotrotz freute sich das Team über den einen hart verdienten Punkt dieses Spieltages. Jede Spielerin ist bis an ihre physischen und psychischen Grenzen gegangen und vor allem in den drei mittleren Sätzen wurde gezeigt, dass man sich vor keinem Gegner verstecken muss. Es spielten: Bald, Hartinger, Karle, Sabine, Sandra und Silke Müller
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