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  • Di., 01. September 2015, 11:06 Uhr
    SPD Hochheim nimmt Stellung zu Kritik seitens der CDU

    "Unreflektiert und diffus"

    Der Ortsverwaltung liegt kein neues faunistisches oder floristisches Gutachten vor.", stellt Ortsvorsteher Timo Horst eine "falsche Aussage" der Hochheimer CDU richtig. Zwar habe man Kenntnis, dass im Jahr 2013 ein Gutachten erstellt wurde, doch wurde dies von der Umweltbehörde als unvollständig zurückgewiesen. Dieses unvollständige Gutachten wurde der Ortsverwaltung nie vorgelegt, so der Ortschef. "Vielleicht sollte sich die CDU Hochheim an ihren Parteifreund Hans-Joachim Kosubek wenden, der für diesen Bereich zuständig ist, sieht Horst die Kritik an der falschen Stelle. Das die Umweltbehörde und nicht die Ortsverwaltung entscheide, ob ein Gutachten zugelassen wird, dürfte einem langjähren Ratsmitglied eigentlich bekannt sein", so Dieter Gleim, Vorsitzender der SPD Ortsbeiratsfraktion. Wenn man in diesem Fall unreflektiert und diffus vermutet, dass "etwas nicht stimmen kann", so kann diese Kritik nur in Richtung Kosubeks Umweltbehörde gehen. "Bisher hatte ich den Eindruck, dass die Umweltbehörde mit großer Sorgfalt vorgeht", stellt sich Horst allerdings vor die Verwaltung und Bürgermeister Kosubek.


    Im Frühjahr hatte auf Initiative von Ortsvorsteher Timo Horst ein Gespräch zwischen Stadtplanung, Erschließungsträger und Umweltamt stattgefunden. Dabei wurden alle Beteiligten über die aktuelle umweltrechtliche Gesetzesgrundlage und die notwendigen faunistischen und floristischen Untersuchungen informiert. Daraufhin habe der Erschließungsträger ein Gutachten zur Vervollständigung in Auftrag gegeben. "Dies braucht Zeit, da eine komplette Vegetationsperiode  untersucht wird", so Horst. Er selbst habe und könne nicht versprechen, dass das Gutachten im Herbst komme. Dies hänge vom Erschließungsträger und wiederum von der Umweltbehörde ab. "Aber das alles wissen Raimund Sürder und Heiner Fürst bereits aus den Sitzungen des Ortsbeirats", so Maria Hilberg, stellvertretende Ortsvorsteherin. "Entweder hören die Christdemokraten bei der Beantwortung von Anfragen und den Ausführungen des Ortsvorstehers nicht zu oder es geht nur um billige parteipolitische Profilierungsversuche", vermutet Hilberg als Hintergrund für diesen Artikel.  "Bevor wir kein vollständiges Gutachten haben, kann man nur spekulieren und Spekulationen sind der weiteren Entwicklung nicht dienlich", so Hilberg abschließend.

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