Mi., 26. Februar 2014, 07:19 Uhr
„Närrisches Fischessen“ der CDU Rheindürkheim-Ibersheim sorgt für Stimmung / Bote aus dem Ortsbeirat berichtet / Ortsvorsteher und CDU Vorsitzender Kessel im Schotten-Rock
„Unser Adolf Kessel wird noch Integrationsminister in Mainz!“
Beim „närrischen Fischessen“ der Rheindürkheimer und Ibersheimer CDU haben schon am Mittag, 11.11 Uhr, Frohsinn und gute Laune das Bild bestimmt: Ortsvorsteher Adolf Kessel, der auch CDU-Vorsitzender für Worms ist, führte im Schotten-Rock durch das Programm. Der gesamte Vorstand des Ortsverbandes und die Kandidatinnen und Kandidaten für die Ortsbeiratswahlen versorgten die zahlreichen Gäste. Oliver Schuh, stellvertretende Orts-Chef, regelte als Mexikaner im Poncho am Mischpult Ton und Musik. Und wie es sich für Rheindürkheim als traditionelles Schifferdorf gehört, sah man im vollbesetzten evangelischen Gemeindehaus etliche Matrosen. Viele Sympathisanten auch aus anderen Wormser Vororten fanden sich ein und feierten mit. Närrische Vorträge machten den Fastnachts-Reigen perfekt, wobei auch Rheinperlenkönigin Jessica I. einen Gruß entbot.
Mit Pointen und Fakten
Hermann Weber überzeugte als „Bote aus dem Ortsbeirat“: 35 Jahre ist Weber nun schon Mitglied in diesem Gremium und nahm dies zum Anlass für einen närrischen Rückblick, der viele humorvolle Pointen enthielt – aber auch viele Fakten. Gut weg kam dabei Ortsvorsteher und Landtagsabgeordneter Adolf Kessel, der ebenfalls schon lange, seit 1989, im Ortsbeirat aktiv ist: Kessel engagiere sich nicht nur für die großen Ziele in der Landtagspolitik oder in Rheindürkheim, wie etwa für das kurz vor der Einweihung stehende Dorfgemeinschaftshaus. Er nehme auch die Alltagssorgen der Menschen ernst: „Wenn’s hart auf hart kommt, bringt er den Leuten im Ort auch den gelben Sack nach Hause“, meinte Weber und malte sich für den Lokal- und Landespolitiker noch so manche Karriere aus: „Unser Adolf Kessel wird noch Integrationsminister in Mainz!“. Auch der Vorgänger Kessels im Amt des Ortsvorstehers, Klaus Martin, wurde mit viel Lob bedacht. Hatte er doch, wie Weber hervorhob, den Grundstein für die politischen Erfolge der Rheindürkheimer CDU gelegt.
Hans-Peter Weiler als Protokoller
Als Protokoller holte Hans-Peter Weiler, Ortsvorsteher in Abenheim, zum närrischen Rundumschlag aus, wofür Weiler viel Applaus erhielt: Die Wormser Verwaltung konnte bei ihm nicht punkten („Service ist an diesem Ort oftmals nur ein fremdes Wort“) und die SPD musste Schelte einstecken wegen „unbezahlbarer Vorschläge“, etwa bei der Rente. Die Papstwahl nahm Weiler aufs Korn und den verschwenderischen Bischof von Limburg, Tebartz-van Elst. Kanzlerin Merkel sah er als „Mutti Angela, die die Ruh‘ behält“ und notfalls auch „mit Krückstöcken dirigiert“. Und auch ein Schwenk zum Heimatverein Abenheim gelang, der dieses Jahr einen runden Geburtstag feiern kann und dessen Vorsitzender Weiler seit vielen Jahren ist.
In einem anderen Vortrag war Jakob Weiler zu sehen: Er schien das Scheitern des Gewerbegebiets „Am hohen Stein“ rundweg positiv zu sehen – er berichtete allerdings nicht aus Perspektive eines Wormser Bürgers, sondern aus Sicht eines Wormser Feldhamsters, dem es „Am hohen Stein“ nun sehr gut gehe.
Viele Lacher auf ihre Seite zog auch Birgit Spies, die auf den „Jungfernstieg von 1889“ zurück blickte.
Die Gäste freuten sich über eine gelungene Veranstaltung, die als ein bunter Fastnachts-Farbtupfer in der närrischen Jahreszeit in Erinnerung bleiben wird.
Weitere Fotos online unter www.adolf-kessel.de
BILD 11