Wormser Stadtspitze sichert Förderkreis Unterstützung zu
Unser Hochstift braucht Freunde
Bei der zurückliegenden Mitgliederversammlung des noch jungen Förderkreises „Unser Hochstift braucht Freunde e.V.“ informierte der Vorstand um Vorsitzende Kathrin Anklam-Trapp und ihrem Stellvertreter Dr. Walter Ferbert über die aktuelle Entwicklung des Vereins und erste Förderprojekte. Neben der Krankenhausleitung sowie Vertretern aus Landespolitik, Kirchen und Sozialverbänden war auch Oberbürgermeister Michael Kissel der Einladung in den Konferenzraum des evangelischen Agaplesion Hochstiftes gefolgt. Bei der Bekanntmachung des Vereins sowie der Umsetzung erster Förderprojekte sicherte das Stadtoberhaupt seine Unterstützung zu.
Für die noch in der Planung befindliche Ausrichtung eines Benefizspiels der Lotto-Elf in Worms im Herbst 2015 werde er gerne die Schirmherrschaft übernehmen und persönlich für das Event werben, kündigte Kissel in seinem Grußwort an. Gleichzeitig betonte Kissel die große Bedeutung beider Krankenhäuser - sowohl des Klinikums auf der Herrnsheimer Höhe als auch des Agaplesion Hochstifts evangelisches Krankenhaus in der Innenstadt. Ziel müsse es sein die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der Nibelungenstadt, wie auch der umliegenden Städte und Gemeinden im Wonnegau und im Ried auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Seinen Standpunkt untermauerte der Oberbürgermeister mit der Zusage, den Förderkreis während der Gründungszeit nach Kräften zu unterstützen. Gleichzeitig versicherte er, dass auch von Seiten der Stadt Worms nach wie vor intensiv am Erhalt des Standorts gearbeitet werde.
Das klare Bekenntnis des Oberbürgermeisters freute insbesondere den selbstlos tätigen Vorstand des noch jungen Förderkreises. Dieser habe in den zurückliegenden Wochen sehr viel Zeit und Engagement in die Vereinsgründung und Planung erster Aktivitäten investiert, betonte Anklam-Trapp. Sowohl die erfolgreiche Werbung von über 210 Mitgliedern und Förderern innerhalb der ersten acht Wochen als auch die umfassende Berichterstattung über die Aktivitäten des Fördervereins in der regionalen und überregionalen Presse, mache deutlich, wie gut die Initiative für das wirtschaftlich angeschlagene Agaplesion Hochstift von der breiten Öffentlichkeit angenommen werde. Mit der erfolgreichen Eintragung des Förderkreises in das Vereinsregister und der Anmeldung beim Finanzamt seien die wichtigsten Schritte getan, um mit den Planungen erster Förderaktivitäten beginnen zu können, so die Vorsitzende.
Neben der Gestaltung eines Flyers inklusive Vereinslogo durch den freiberuflichen Künstler und Designer Julian Strasser aus Worms, soll bald ein eigener Webauftritt die Außendarstellung des Vereins und damit einhergehend die Zahl an Förderern erhöhen. Weiterhin geplant seien neben Fachvorträgen der medizinischen Abteilungen am Hochstift auch werbewirksame Projekte und Veranstaltungen wie beispielsweise ein Nikolausmarkt sowie ein Werbestand in der Wormser Fußgängerzone. Man hoffe durch die Erlöse der Aktionen sowie freiwilligen Spenden aus der Bevölkerung bald schon Fortbildungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochstifts sowie die Anschaffung wichtiger Geräte zum Nutzen der Patienten vorantreiben zu können. Dafür stehe der Verein in einem engen Kontakt zum Vorstand des Krankenhausträgers AGAPLESION in Frankfurt, der für ein persönliches Gespräch zur künftigen Entwicklung des Wormser Krankenhauses angefragt wurde.