Das von Bund und VKA in der zweiten Verhandlungsrunde unterbreitete Angebot bezeichnet die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di als absolut unzureichend. Laut ver.di würde hierdurch der gesellschaftlich wichtigen Arbeit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit Geringschätzung durch die Arbeitgeber begegnet.
Die Vorstellung der Arbeitgeber einer Lohnerhöhung beläuft sich jahresbezogen auf 0,6 Prozent in diesem Jahr und auf 1,2 Prozent im nächsten Jahr, dies bezeichnet die Gewerkschaft als "ein Akt bodenloser Dreistigkeit" und fordert sechs Prozent mehr Gehalt, 100 Euro mehr Vergütung für Auszubildende und Praktikanten und unbefristete Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung.
ver.di ruft alle Tarifbeschäftigten, Azubis und Praktikanten des öffentlichen Dienstes zum ganztägigen Warnstreik am Dienstag, dem 26. April, auf. Treffpunkt ist um 8 Uhr am Lutherdenkmal. Die Demo mit Streikversammlung beginnt um 8.45 Uhr. Die Kundgebung findet um 10.30 Uhr im Hagenbräu statt.
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