Die Katholische Kirche im Eisbachtal stellt ihr ehemaliges Schwesterhaus in Wiesoppenheim in der Theodor-Storm-Strasse Flüchtlingen zur Verfügung. Dies haben Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat zum Martinstag beschlossen.
Die Wiesopenheimer Pfarrei und die Pfarrkirche tragen den Namen des Heiligen Martin, Bischof von Tours in Frankreich. Jeder kennt die Geschichte von der Mantelteilung und seinem anschließenden Traum, in dem ihm Jesus mit dem halben Mantel bekleidet, erschien. „Das ist uns natürlich Verpflichtung, unseren Beitrag zur Linderung der Not von so vielen Menschen zu leisten“ äußert sich Ingo Donsbach, Pressebeautragter der Kirche. Pfarrer Joachim Springer bestäigt das mit den Bibelworten „Was Ihr den Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt Ihr mir getan.“ und „Ich war obdachlos und Ihr habt mich aufgenommen.“
Es wird Platz für acht Flüchtlinge sein. Allerdings müssen zuvor noch Renovierungsarbeiten vorgenommen und der Verwaltungsaufwand bewältigt werden. Der Beschluss wurde bereits in allen Gottesdiensten des Eisbachtals bekannt gegeben.
Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Sabine Bertz und Ingo Donsbach versprechen eine ausführliche Öffentlichkeitsarbeit zu gegebener Zeit.
„Den Ortsbeiratsmitgliedern und Ortsvorsteher Karlheinz Henkes danken wir jedoch schon heute herzlich für ihre klare Unterstützung,“ so Ingo Donsbach abschließend.
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